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Save the Ring Demo – rund 2500 Fans zeigten Flagge gegen den Verkauf

Highnoon am Brünnchen

Save The Ring Demo

Kennt Ihr das, ihr wisst da ist etwas schon so lange wie ihr denken könnt und tief in euch ist dieses etwas irgendwie immer präsent. Sich vorzustellen es wäre nicht mehr da – unnötig weil es soo eine feste Größe in eurem Gedankengut das es gar nicht weg sein kann. Lässt sich so ähnlich wahrscheinlich auf vieles anwenden – mir ging es so mit dem guten alten Nürburgring. Die graue Eminenz unter den Rennstrecken der Welt ist für mich als deutschen Motorsportfan eine feste Größe, etwas das immer da war und seine Anziehungskraft nie erlischen lässt.

Viel zu lange habe ich mich um die ganzen Regungen rund um einen möglichen Verkauf der Traditionsrennstrecke nicht gekümmert. Erst durch verschiedene Facebookgruppen und Veranstaltungen (hier und hier) ist mir bewusst geworden das es mindestens 5 vor zwölf wenn nicht schon viertel nach zwölf in Sachen Verkauf des Nürburgrings ist. Das darf  natürlich nicht geschehen, ein Verlust würde den deutschen Automobil Langstreckensport und andere an den Ring gebundene Rennserien, quasi auslöschen.

Leider ist bisher aller Protest über die verschiedensten Splittergruppen ohne eine wirkliche Beachtung geblieben und es war an der Zeit die Widerstandsressourcen zu bündeln und Flagge zu zeigen. Dieser Gedanke, den auch die beiden Rennfahrer Sabine Schmitz und Christian Menzel in sich trugen, galt es umzusetzen und so organisierten sie eine Großdemo um die Politik auf das Dilemma aufmerksam zu machen.

Save The Ring Demo

Der Motor-Journalist Wilhelm Hahne soll von mir an dieser Stelle als kritische Informationsquelle genannt werden. Er ist seit Jahrzehnten in der Rennsportszene aktiv und zeigt immer wieder auf unbequeme und bisher unausgesprochene Tatsachen um diese dann objektiv und kritisch zu hinterleuchten und anzuprangern. LESEPFLICHT!!

Highnoon am Brünnchen

Save the Ring Demonstrant aus NorwegenJeder Fan des Nürburgring und Kenner der grünen Hölle kennt das Brünnchen. Ist an den Tagen der Touristenfahrer die schnelle Bergaufpassage immer für einen Quersteher gut, war der angrenzende Parkplatz gestern der Ort an dem die Demo gegen den Verkauf des Nürburgring stattfand. Über die og Facebook Gruppe hatten knappe 2.000 Fans ihr kommen angekündigt. Und wie sie gekommen sind, aus ganz Europa und aus dem hohen Norden kamen sie angereist um gemeinsam Flagge zu zeigen.

Laut den Veranstaltern waren zirka 2.500 Fans tatsächlich angereist um friedlich zu demonstrieren. Mit Plakaten wie „Eine Legende verkauft man nicht“, „Save It Don’t Sell It“ oder „Save The Ring“ wollen die Demonstranten auf sich aufmerksam machen und „auch mögliche Investoren abschrecken“.

Save The Ring Demo

Der Plan, die Politik durch diese Großdemo aufzurufen ging ebenfalls auf. Leider waren nur einige, zum teil drittklassige, Vertreter der Politischen Ebene erschienen aber bei den zukünftigen Protestveranstaltungen sollte sich auch hier eine Veränderung einstellen. Die beiden Veranstalter, Sabine Schmitz und Christian Menzel, sprechen hier von der Auftaktveranstaltung zu weiteren Protesten zum Erhalt der Traditionsrennstrecke. Auf seiner Website zeigte sich Sabine Schmitz sehr zufrieden:

Ich bin überwältigt! Vielen Dank an alle Helfer, Spender, Demonstranten und Akteure… Das war erst der Anfang!

Und genau das ist der richtige Weg, zukünftig nicht mehr in vielen kleinen Randgruppen zu demonstrieren sondern durch bekannte Gesichter dem Protest einen Namen zu geben und in gemeinsamen Aktionen aufzutreten. Abschließend einige Bilder der Demonstration! Dieses Bildmaterial wurde freundlicherweise von tmfepictures.com zur Verfügung gestellt.

Bilder zur Save the Ring Demo

Weiteres Bildmaterial von tmfepictures.com zur Demo findet ihr im Flickr Account von tmfepictures

Der Autoblogger und VLN Spezialist Bjoern Habegger hat ebenfalls über die Demo geschrieben, hier geht es zu seinem Artikel. Ebenso hat sich auch Frihtjof Erpelding von tmfepictures zu der Demo ausgelassen und ebenfalls einiges dazu geschrieben.
Einen weiteren Artikel hat Jennifer de Luca für die Rhein-Zeitung geschrieben, auch hier empfiehlt es sich weiter zu informieren!
Alle hier verlinkten Texte sehe ich als Lesepflicht in der Sache an!

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