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Fiat pumpt den kleinsten auf

Turbopower für den Fiat 500

Fiat 500 TwinAir

Kleine Autos müssen nicht schlimm sein, meistens wenn sie ordentlich motorisiert sind machen sie sogar verdammt viel Spaß. Siehe unseren MINI Clubman vor der Tür :D

Mittels Turbo und MultiAir Ventilsteuerung macht Fiat den 500er EURO6 fit und spendiert ihm einige Extra Pferdestärken.

Das die bisherigen Motorisierungen des Fiat 500, lasst uns mal den Fiat 500 Abarth außen vor, da wohl nicht zugehörten hat sich der Hersteller aus Bella Italia gedacht – Pump up the jam und den kleinen doch mal auf. Das Ergebnis ist nun eine Turbo Variante des 2-Zylinder Aggregates welche sich TwinAir nennt. Wer sich jetzt wundert, und dem Fiat 500 noch nie unter die Haube geschaut, hat trotzdem richtig gelesen – 2 Zylinder!! Das solche Motorisierungen … – ach lassen wir das!

Fiat 500 TwinAir

Die Turbo-Kur liefert dem nur 875 cm³ kleinen Motor nun eine ordentliche Leistung von 105 PS (77 kw) wobei der Hersteller Verbräuche von um die 4,2 L/100 km angibt. Meine Meinung zu den Herstellerverbrauchsangaben kennt ihr, weitergeben möchte ich ihn als Richtwert trotzdem. Ausgerüstet mit dem Zweizylinder-Turbobenziner und Sechsgang-Schaltgetriebe erledigen Limousine Fiat 500 TwinAir Turbo (ab 15.950 Euro) und Cabriolet Fiat 500C TwinAir Turbo (ab 18.450 Euro) den Sprint von null auf 100 km/h in nur 10,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 182 km/h. Trotz der Leistungsexplosion *Scherz* erfüllt der Fiat 500 mit der neuen Motorisierung bereits die Standards der EURO6 Abgasklasse, was in Sachen Emissionsverminderung natürlich zu begrüßen ist.

Fiat 500C TwinAir

Fans des italienischen Kultautomobils haben die Wahl zwischen den drei Ausstattungslinien 500S, Lounge und GQ. Bei allen ist die Serienausstattung um das elektronische Fahrstabilitätsprogramm ESP erweitert. An der Spitze stehen die gemeinsam mit dem Lifestyle-Magazin „Gentlemen’s Quarterly“ entwickelten Varianten Fiat 500 TwinAir Turbo GQ und Fiat 500C TwinAir Turbo GQ, die auf den ersten Blick an der exklusiven Bicolore-Lackierung zu erkennen sind: Vesuvio Schwarz Metallic im oberen Bereich der Karosserie, Colosseo Grau Metallic unten, beides getrennt von einer ringsum laufenden grauen Kontrastlinie.

Die zweite Generation der TwinAir-Baureihe zeichnet sich unter anderem durch eine optimierte Steuerung der Einlassventile aus. Der in den Brennraum zurückgeführte Abgasanteil lässt sich so noch besser kontrollieren. Der in den Zylinderkopf integrierte Abgaskrümmer, der teilweise vom Motorkühlwasser umspült wird, senkt darüber hinaus die Temperatur der Abgase deutlich. Die normalerweise nötige Anreicherung des Benzin-Luft-Gemisches, um durch interne Kühlung die thermische Überlastung des Turboladers zu verhindern, kann auf diese Weise reduziert werden – der Kraftstoffverbrauch sinkt.

Fiat möchte mit den TwinAir Motoren langfristig viel erreichen, haben doch die Italiener rund 350 Mio € in die Entwicklung dieser Motorenfamilie gesteckt. Die vorbildlich hohe Effizienz erreicht der Zweizylinder durch drei Faktoren, die bei diesem Triebwerk erstmals miteinander kombiniert wurden. So ist der auf 875 Kubikzentimeter verringerte Hubraum ein konsequentes Beispiel für das sogenannte Downsizing, also die Verwendung vergleichsweise kleiner Motoren. Gleichzeitig sorgt ein Turbolader für die Leistung und das Drehmoment auf dem Niveau eines deutlich größeren Vierzylinders. Und schließlich ermöglicht das ebenfalls von Fiat Powertrain Technologies erfundene MultiAir-System die völlig variable Steuerung der Einlassventile.

MultiAir ersetzt die in konventionellen Motoren übliche Nockenwelle, mit der die Ventile mechanisch gegen den Druck einer Feder geöffnet werden, auf der Einlassseite durch eine elektrohydraulische Betätigung. Dadurch wird eine völlig variable und zylinderselektive Steuerung der Ventilöffnungszeiten sowie des Ventilhubs ermöglicht. So können die Ventile je nach Lastanforderung an den Motor beispielsweise lange und weit oder nur kurz und wenig geöffnet werden. Auch der Öffnungszeitpunkt der Ventile kann – in Relation zur Bewegung des Kolbens – variiert werden. Sogar ein mehrfaches Öffnen im Verlauf eines einzigen Arbeitstaktes ist realisierbar. Dadurch lässt sich die Verbrennung im Zylinder optimal steuern, die Entstehung von Schadstoffen wird deutlich reduziert

Zum Abschluß Fiat 500 Abarth

Passt zwar thematisch nicht ganz von wegen Vernunft und Sprit sparen aber lecker war der auf der Esen Motor Show gezeigte Fiat 500 Abarth doch. Hier sind seine Fotos ;-)

via Fiat Presse | Fotos: © Fiat und eigenes Fotomaterial

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Über Oli 709 Artikel
Auto verstrahlt seit Kindesbeinen!  Zahlreiche Besuche der Nordschleife mit Eltern, Verwandten und Freunden zu Tourenwagenrennen anno späte sechziger/frühe siebziger Jahre sorgten dafür der Virus Automobil & Motorsport tief in mir verwurzelt wurde und es gab seit Kindesalter nicht einen Sportwagen, dem ich nicht neugierig hinterher schaute. Ich hab Bock auf Autos und teste und bewerte Autos nach meinen eigenen Kriterien. Gerade, raus ohne rumzusäuseln! Dieses ist dann hier im Blog nach zu lesen. Kommentare zu meinen Artikeln sind immer gerne gesehen und wer Fragen hat soll sich einfach per Kontaktformular an mich wenden. Viel Spaß hier wünscht Oli Walther

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