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Garagen vs. Carports: Vorteile und Nachteile

Garage oder Carport?

Carport

[Sponsored Post] Ob 30° C im Sommer oder -15° C im Winter, wir lieben unsere Autos! Deswegen wollen wir sie auch sicher untergebracht wissen – soweit so gut! Ob wir uns allerdings für eine Garage oder deren Alternative, einen Carport entscheiden, das ist oft eine schwierige Entscheidung. Beide Varianten bieten jeweils individuelle Vor- und Nachteile.

Verschiedene Varianten von Garagen und Carports

Ein bevorstehender Garagenbau bietet immer zwei Varianten zur Auswahl: Die Garage selbst planen und errichten oder die Auswahl aus verschiedenen Fertiggaragen. Fertiggaragen sind bereits vorgefertigt und werden innerhalb kürzester Zeit am gewünschten Ort aufgestellt. Aus einem breiten Sortiment an Fertiggaragen kann die gewünschte herausgesucht werden. Wenn gewünscht, kann eine Holzgarage auf dem eigenen Grundstück aufgebaut werden. Wird die Garage selbst entworfen, kann Design und Größe exakt nach eigenen Vorlieben bestimmt werden. Auch gibt es verschiedene Arten von Carports. Sie unterschieden sich in Materialien, Größe und Design. Von einfach gebauten Stahl-Carports reicht die Modellpalette über gemauerte Carports bis hin zur Top-Premium Variante, dem Designo Carport.

Designo Carport
Foto: © Designo Carport (2014)

Vor- und Nachteile von Garagen

Der Bau einer Garage ist deutlich teurer als ein Carport. Ein Fundament und eine Baugenehmigung sind notwendig. Zudem erfordert eine gemauerte Garage auch deutlich mehr Platz, da Mauern oft viel Platz in Anspruch nehmen. Eine Holzgarage ist dagegen deutlich billiger, als die Variante aus Beton.
Steht die Garage jedoch, bietet sie einige Vorteile. So sind die Fahrzeuge für Fremde in jedem Fall unzugänglich. Sie kann ganz einfach abgeschlossen werden. Des Weiteren bietet sie optimalen Schutz vor Wind und Wetter. Auch kann sie als zusätzlicher Stauraum benutzt werden, um z. B. Rasenmäher und Fahrräder darin zu lagern.

Vor- und Nachteile von Carports

Auch beim Carport besteht ein gewichtiges Argument im Preis. So ist ein Carport deutlich billiger. Im Gegensatz zur Technik des darin unterzubringenden Boliden ist die Carport-Technik durch vorgefertigte Bausätze nicht so komplex, wodurch er oft selbst aufgebaut werden kann. Da die Seiten offen sind, herrscht innerhalb eine gute Luftzirkulation. Auch bietet diese Konstruktion in der Regel ausreichenden Schutz vor äußeren Wettereinflüssen.

Jedoch weisen die Überdachungen auch Nachteile auf. So können die Fahrzeuge leicht durch Vandalismus beschädigt werden, da sie nach wie vor frei zugänglich sind. Tiere, wie z. B. Mader, können ungehindert in den Motorraum des Autos gelangen und dort großen Schaden anrichten. An kalten Jahrestagen kann es ebenfalls dazu kommen, dass die Scheiben zugefroren sind und sie freigekratzt werden müssen. Als Stauraum eignen sich die Überdachungen ebenfalls nicht, da Dinge daraus leicht entwendet werden können.

Sowohl eine Garage, als auch ein Carport bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile.
Für welche Möglichkeit sich der Bauherr entscheidet, muss immer am individuellen Einzelfall entschieden werden. In bestimmten Situationen sind bestimmte Aspekte ausschlaggebender als Andere. Vor jeder Entscheidung sollte also gut überlegt und genau ab gewägt werden. Dann aber steht einem langen und sicheren Lebens unserer geliebten Autos nichts mehr entgegen.

Fotos: © Designo Carport (2014)

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10 Kommentare zu Garagen vs. Carports: Vorteile und Nachteile

  1. Habe ich den Artikel richtig verstanden. Bei einer Garage benötige ich eine Baugenehmigung von der Gemeinde und bei einem Carport nicht? Das wäre allerdings sehr gut und würde eine Menge an Kosten einsparen.

  2. Hallo Oli,

    was die Vor- und Nachteile von Carports gegenüber Garagen betrifft, kann ich dir weitgehend folgen.

    Was für mich nicht stimmig ist, sind Preis und Platzbedarf.

    Es gibt verschiedene Arten von Fertiggaragen, deren Wandaufbau nicht stärker ist, als es die Stützpfeiler eines Carports sind. Das gilt erst recht, wenn ich dann noch Wandelemente in den Carport einbaue. Beispielsweise haben moderne Stahlgaragen eine Wandstärke von ca. 2,5 cm – da dürfte die Wandstärke nicht so ganz ins Gewicht fallen.

    Ähnliches gilt für den Preis: Natürlich lese ich in Baumarkt-Anzeigen von Carports für 199 Euro. Die Frage ist jedoch, ob es sich dabei wirklich um eine echte Alternative handelt. Moderne Stahlgaragen und Stahlcarports sind sehr langlebig und wartungsfrei. Zudem sind sie oftmals bereits in der Standardausführung für Schneelasten von 125 bis 175 Kg je m² ausgelegt, was in allen Gegenden Deutschlands genügt. Das ist bei den Bausätzen, vor allem bei den billigen, nicht der Regelfall. Und soll der Carport rein optisch mehr hergeben, als irgendein Dach auf irgendwelchen Stelzen, gehen auch dort die Preise schnell in die Richtung einer qualitativ gleichwertigen Garage.
    Und zuletzt die Bodenplatte: ich brauche zur Befestigung einer Stahlgarage keine wesentlich anderen Fundamente, als für einen Carport und das Auto sollte auf einer befestigten Fläche stehen. In beiden Fällen kann ich das realisieren, indem ich Punktfundamente setze und die gesamte Fläche dann überpflastere oder gleich eine Bodenplatte gieße, die beide Funktionen vereinigt.

    Viele Grüße

  3. Interessanter Artikel. Ich verstehe allerdings nicht, warum die Carports nicht abschließbar sind. Okay, sie sind also meist aus Holz und haben zwecks Luftzirkulation Schlitze an der Seite, so dass ein Dieb mit einem Brecheisen eh an den Wagen gelangen könnte. Aber warum fehlt generell eine abschließbare Tür (vielleicht so ein Rollo, das man nach oben schiebt), mit der man wenigstens die Marder (das R fehlt an der Stelle im Text) fernhalten könnte?
    Vom Stil her gefallen mir die Autoports durchaus, auch wenn sie ungewohnt sind. Sie haben so etwas Steriles und erinnern mich irgendwie an die Baukasten-Bauweise in diesen Suburbia-Vororten in den USA, wo jedes Haus mit einer kleinen Einfahrt (inkl. Basketballkorb), einem weißen Zaun und einem kleinen Garten ausgestattet zu sein scheint. Wisst ihr was ich meine? Die Tatsache, dass die Ports aus Holz sind, wie auch die US-Häuser, unterstreicht diese Verbindung nur noch.
    MfG
    Raul

    • Hallo Raul, ich sehe in Carports eher das Thema Wetterschutz. Diebe und Vandalen soll ein Carport wohl nicht aufhalten. Genauso Marder, die Mistviecher benötigen nur einen wenige Zentimeter breiten Spalt um irgendwo reinzurutschen.
      Steht das Auto so untergestellt, hast du halt im Sommer angenehmere Temperaturen im Fahrzeug und wirst im Winter eher nicht zu den Kratzern gehören.

    • Hallo Raul und Oli,
      ich kann die Argumente von euch beiden nachvollziehen.
      Jedoch sind die Vor- und Nachteile von Garagen und Carports doch schon seit Jahren bekannt und mittlerweile gute Carportsysteme auf dem Markt, die die Vorteile von beiden vereinen. So gibt es Stahlcarports, die sich mit unterschiedlichsten Wandelementen und Sektionaltoren und sogar Fenstern erweitern lassen. Optisch bleibt es ein Carport, aber je nach Art der Wandelemente (Lochbleche, Metallgeflecht, Lamellen) werden Marder & Co ausgesperrt und ein Vandale müsste sich schon ziemlich anstrengen, um ans Auto zu kommen.
      (Übrigens bekommen Leute, die es wirklich wollen, auch ein Garagentor mit dem Brecheisen auf)

  4. Bei einem Carport nach „normaler“ Bauweise braucht man in vielen Bundesländern keine Baugenehmigung. Ist aber per Landesrecht geregelt und unterscheidet sich demnach. Im Zweifelsfall bei der Landesregierung oder unkomlizierter bei der Gemeinde nachfragen.
    In jedem Fall muss ein Caprotbau bei der Gemeinde „angezeigt“, also gemeldet werden. Das ist aber recht unkomliziert.

    PS: Ich kenne keine abschließbaren Carports. Im Besten Fall sind sie noch an Hauswände oder Gartenwälle angebaut und bieten verbesserten Wetterschutz.

  5. Im Bezug auf Baugenehmigungen habe ich noch einen sehr interessanten Artikel gefunden: http://www.fertiggarageninfo.de/blog/garage-bauen-2/garage-selber-bauen-step-2-baugenehmigung-und-baurecht.html
    Bezieht sich zwar eigentlich auf Garagen, aber wenn man für eine solche keine Genehmigung benötigt, braucht man für den Carport sicher keine. Im Artikel findet sich ein PDF mit der Übersicht über das Baurecht, geordnet nach Bundesländern. Findet man im Web sonst nirgends.

  6. Hallo Oli,

    die meisten Vor- und Nachteile stimmen soweit.

    Jedoch kann bei einem qualitativem Anbieter auch in ein Carport ein Garagentor eingebaut werden.

    Bzgl. Baugenehmigung ist dies immer eine Sache der Länder. Es gibt Bundesländer, dort kann man Garagen und Carports bis 30qm bauen und wiederum gibt es Länder dort können Garagen und Carports bis 50qm genehmigungsfrei gebaut werden. Ich würd mich da lieber vorher beraten lassen.

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