Harte Zeiten für Schnellfahrer in NRW – jetzt blitzt es überall

Die Meldung ging gestern, ich war gefühlt den ganzen Tag im Auto unterwegs, bei 1Live rauf und runter. Eine neue Gesetzesverabschiedung erlaubt es ab heute den  Kommunen dort Blitzer aufzustellen wo diese bisher unzulässig waren.

Bisher durften die Kollegen in den unauffälligen Kombis nur an sogenannten Gefahrenpunkten stehen. Darunter fielen zum Beispiel Straßen an Kindergärten, Schulen, Altenheimen und Krankenhäusern. Soweit so gut. Dort zu blitzen halte ich für absolut in Ordnung. Keine Einwände!

Auch Unfallschwerpunkte durften die Städte und Kommunen kontrollieren und überwachen. Auch okay. Nun aber dürfen die Geschwindigkeitskontrollettis ihre Messapparate an jeder, hauptsache es ist eine lohnenswerte, Ecke aufstellen. Der Sinn und Nutzen der Kontrollen ist damit mehr als deutlich um den Punkt des Geld machens gewachsen.

Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert dies ebenfalls und spricht es aus, das jetzt in Wild Westmanier an jeder Ecke geschossen geblitzt werden kann, nur um den Säckel des Kämmerers zu füllen.

Unser hochgeschätzter NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) sieht diese Entscheidung damit bestätigt, dass in den ersten 5  Monaten 25% weniger Menschen bei Unfällen gestorben sind. Steht natürlich im Kontext der von ihm ausgelobten Blitzmarathons. Meint er!

Das der passive Sicherheitsfaktor vieler Fahrzeuge deutlich gestiegen ist und damit auch tödliche Unfälle zwangsläufig zurück gehen ist wohl keine seiner Überlegungen. Kann er ja auch kein Geld mit verdienen.

Schade – schade.

Wie ist eure Meinung hierzu? Geht es nur ums Geldmachen? Schreibt eure Meinung als Kommentar!

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3 Kommentare

  1. Auto Blogger Lesestoff vom 16.07.2013 – wABss
    17. Juli 2013 zu 11:33 Antworten

    […] Harte Zeiten für Schnellfahrer in NRW – jetzt blitzt es überall – Bitte recht freundlich! […]

  2. Der Sonntagsfahrer kw 29 | Der Auto Blogger
    11. August 2013 zu 13:29 Antworten

    […] 16. Juli 2013 in Allgemein // Harte Zeiten für Schnellfahrer in NRW – jetzt blitzt es überal… […]

  3. Lisa
    9. August 2014 zu 14:53 Antworten

    Richtig finde ich das auch nicht, denn jeder fährt mal – und oft – unabsichtig zu schnell. Zum Beispiel wenn man mal ein Schild übersehen hat. Allgemein wird das Blitzen immer mehr zur Abzocke, wenn Unternehmen für den Staat günstig bis kostenlos Blitzer aufstellen, aber mit jedem Temposünder, der geblitzt wird und damit zur Kasse gebeten wird, eine Art Provision mitverdienen. Das ist meiner Meinung auch nicht gerechtfertigt, da hier der Sinn und Zweck des „Blitzens“ nicht erfüllt wird.

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