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Kommentar: DUH – Verlogen und Pressegeil

Fragwürdige Praktiken im Namen der Umwelt

Diesel Motor

Krawallhilfe

So betitelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) das Gestrampel der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Im Sinne von „Hilf Dir Selber“ und „Mach Presse auf Kosten“ anderer schlug deren Chef, Jürgen Resch, ordentlich auf die Pauke. Aber wie im richtigen Leben hat nicht immer der Recht, der am lautesten tönt, sondern derjenige der Fakten liefert.

Selbst Heise online, einer der Ableger aus dem Heise-Zeitschriftenverlag, vermochte das Gezeter von Resch und seiner DUH nicht einfach hinzunehmen und nannte diesen einen Querulanten.

Wikipedia löst auf was Heise online damit aussagen wollte, was sich sinngemäß so zusammenfassen lässt:

Querulanten im Wortsinn, also jemand, der deutsche Gerichte belastet, damit es ein Verfahren gibt, denn gibt es ein Verfahren, gibt es meistens auch eine Nachricht in der Presse.

Was war es, dass der DUH machte, was so vielen aufgestoßen ist. Nichts qualifiziertes, sondern Tests nach eigenem Gutdünken zu kommentieren und anzupassen sowie Behauptungen die frei von Belegen sind aufzustellen und noch viel mehr.

Wohlgemerkt, alles im Namen der Umwelt und nebenbei zur Aufbesserung der Vereinskassen.

Was für einen Sinn macht es, im Sinne einer Recherche zu den Abgasskandalen, dahingehend einen alten Opel Zafira in der Schweiz untersuchen zu lassen. Das ganze wohlgemerkt von einem nicht-staatlichen Institut, welches dann wie zu erwarten, Messwerte nennt die über den erlaubten Grenzwerten liegen. Was schlussfolgert die Bande der Umweltaktivisten rund um den DUH daraus?

Opel würde, genau wie Volkswagen, den CO2-Ausstoß manipulieren. Als Beleg wurde dazu ein Prüfbericht der Abgas-Prüfstelle der FH Bern (AFHB) vorgelegt. Dumm nur, wenn sich dann genau dieses Institut von den Aussagen der DUH distanziert.

Die Fakten könnten aus unterschiedlichen Gründen verzerrt, unvollständig oder tendenziös sein“, so Chef Professor Jan Czerwinski (AFHB) zu dem Testprogramm welches von der DUH geleitet worden wäre.

Aber damit nicht genug, wettert doch die DUH inzwischen gegen zahlreiche Großstädte wie Aachen, Bonn, Essen, Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, Köln und Stuttgart. Dabei verklagt die DUH die oben genannten wegen der „Überschreitung von Grenzwerten durch die Stickoxidbelastung, ausgelöst von Autoabgasen“.

Parallel strengte der DUH Vollstreckungsverfahren gegen das bayerische und hessische Umweltministerium an. Hintergrund hier, die angeblich nicht eingehaltenen Umweltschutzpläne der Städte Darmstadt, München und Wiesbaden.Diese hatten gegen den DUH bereits den kürzeren gezogen und waren nicht in der Lage, asap die Einhaltung der Grenzwerte zu gewährleisten. Resch und der DUH rühmen sich dabei über die größte Klagewelle für saubere Luft in Deutschland.

Laut Resch soll so saubere Luft auf dem Gerichtsweg eingeklagt werden, denn nach seiner Ansicht bemühe sich die Bundesregierung nicht, die Abgas-Grenzwerte gegen die Automobilhersteller durchzusetzen. Laut Resch wäre die Ära der Dieselfahrzeuge vorbei und untermauert diese Aussage, mit einer Forderung von Greenpeace nach höheren Steuern für Dieselkraftstoffe.

Dumm nur, dass die angeprangerten Städte (alle außer Aachen) an viel befahrenen Schifffahrtsstraßen liegen, und wer einmal die Abgase eines Bergfahrenden Binnenschiffes vernommen hat, weiß wohin die Reise geht.

Der Gipfel der Bodenlosigkeit ist die, ebenfalls vom DUH veröffentlichte Statistik, wonach in Deutschland jährlich 10.000 bis 19.000 Todesfälle durch Feinstaub- und Stickoxidemissionen von Dieselfahrzeugen ausgelöst würden.

Kein Umwelt Robin Hood

Wer jetzt noch glaubt, Jürgen Resch und die DUH wäre ein moderner Robin Hood, der sich selbstlos gegen Staat und Industrie stellt, irrt gewaltig. Nicht die Verbesserung der Luftqualitäten steht hier im Vordergrund sondern wohl auch die eigene Kasse. Nutznießer aller Streitverfahren ist unter anderem auch ein Rechtsanwalt namens Remo Klinger aus der Kanzlei Geulen & Klinger in Berlin. Dieser vertritt seit Jahren den DUH und wird aufgrund der hohen Streitwerte viel Freude an Herrn Resch und dem DUH haben.
Ungeachtet dessen bestreitet diese Combo auch unzählige Abmahnverfahren gegen Autohändler, die sich nicht peinlichst an die Energiekennzeichungsvorschriften halten.

Wie offensichtlich das Geschäftsmodell des DUH ist, zeigt der Jahresbericht aus dem Jahr 2014 auf. Hier werden Einnahmen aus dem Sinne des Verbraucherschutzes in Milliardenhöhe genannt. Wortwörtlich heisst es dort

Einnahmen des Verbraucherschutzes, die zum größten Teil aus der Kontrolle von Unternehmen stammen, die gegen die Regeln der Energieverbrauchskennzeichnung verstoßen haben. Zuwendungen von Justizbehörden, sogenannte Bußgelder, tragen ebenso zu den Einnahmen bei.

Wo Gewinner , da Verlierer

Sollte man den DUH hier wirklich als Gewinner sehen, muss es auch irgendwo eine Gruppe der Verlierer geben. Zum einen sind dies die Unternehmen wie Opel und VW, die mit einer Presseoffensive durch den sprichwörtlichen Kakao gezogen werden. Aber es trifft auch den kleinen Mann, denn auch die Besitzer von privaten Dieselfahrzeugen bemerken deutliche Verluste bei der Wertfeststellung ihrer Gebrauchtfahrzeuge.

Betrachtet man hier, die einschlägigen Gebrauchtfahrzeugportale und Gebrauchtwagenhändler wie, mobile.de, autoscout24.de oder neuwagen.de beziehungsweise lokale Anbieter, verbleiben gebrauchte Dieselfahrzeuge dort deutlich länger in den virtuellen Verkaufsausstellungen und verlieren drastisch an Wert.

Soviel zum Thema des Verbraucherschutzes.

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1 Kommentar zu Kommentar: DUH – Verlogen und Pressegeil

  1. Leute von der DUH die sich im Fernsehen präsentieren und sich nicht einmal einen anständigen Harrschnitt leisten können die werden sicher auch noch ein altes Auto fahren mit gelber oder sogar roter Plakette man sollte mal nachschauen was sie Privat für einen Stinker fahren.

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Am 22. Januar 2016 gefunden … | wABss

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