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N24h – Team Car Collection wechselt im Wettbewerb den Reifenpartner

Dunlop löst Michelin ab

Dunlop Motorsport N24h

Eines der elementarsten Dinge die uns Autofahrern den Spaß am Autofahren bereiten, oder vermiesen, kann ist das schwarze Gold das die Verbindung vom Wagen zur Straße liefert. Die Reifen. Sind diese nicht in unserem Sinn ist ein Wechsel des Fabrikates beim Privatwagen ein leichtes. Ab zum freundlichen Reifendealer und neue Gummis auf den Wagen.

So einfach wie sich dies bei einem Serienfahrzeug gestaltet, so komplex ist die Angelegenheit bei einem Rennwagen und erst recht bei einem, technologisch aufwendigen, GT3 Rennwagen. Nichtsdestotrotz erfolgte genau solch ein Fabrikortswechsel heute am Nürburgring.

Dunlop Motorsport

Exakt zum Beginn des zweiten Qualifying rollten die Mechaniker des in Walluf ansässigen Car Collection Teams die Reifen des französischen Herstellers Michelin in die berühmte Ecke um ab sofort auf Material von Dunlop zu vertrauen. Nach Angaben des Teamchefs Andreas Herbst gelang es nicht die Michelin Reifen in ein funktionierendes Temperaturfenster zu bekommen. Zur idealen Reifentemperatur, ca. 80 – 90 °c, fehlte einfach zuviel. Zuviel um das Risiko einzugehen, das Rennen aufgrund dessen in den Sand zu setzen.

Dunlop wurde gefragt und Dunlop hatte die Ressourcen, begünstigt durch den Ausfall des Glickenhaus SCG003C #40, frei. Und so kam es dann zu einem eher seltenen aber umso spektakuläreren Wechsel im Fahrerlager.

Dunlop beim N24h

Wie schon in diesem Artikel geschrieben, setzt der Hanauer Reifenhersteller erstmals komplett auf Reifen „Made in Germany“. Beim diesjährigen 24h-Rennen werden insgesamt 30 Fahrzeuge mit in Hanau produzierten Reifen ausgestattet. Darunter einige GT3 Fahrzeuge sowie der komplette BMW M235i Racing Cup.
Insgesamt wurden Roundabout 2.800 Reifen mit 11 Lkw an die Nürburg gekarrt. Hier kümmern sich dann 25 Monteure im Schichtbetrieb um die Belange der Einsatzteams. Dabei werden die Renncrews in Sachen Reifenperformance von Dunlop eigenen Ingenieuren betreut, die das komplette Knowhow des Reifenspezialsten liefern können. Dieses Konzept führte im Jahr 2013 zum vorerst letzten Gesamtsieg bei dem es DTM Altmeister Bernd Schneider (Schneider / Bleekemolen / Edwards / Thiim) gelang aufs Podium zu fahren.

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  1. Am 15. Mai 2015 gefunden … | wABss

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