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Peugeot – Löwen in der grünen Hölle

Peugeot kam, fuhr und siegte bei den 24h Eifelrennen

Peugeot RCZ 24h Rennen

Anlässlich des Peugeot Events (hier geht es zum Artikel) zum Motto „Peugeot RCZ R – The Ultimate Test Drive“ hatte ich, wenn ich ehrlich bin, den ersten richtigen Kontakt zu einem französischen Hersteller. Peugeot hatte uns über das Wochenende u.a. in der Form betreut, dass uns ein französischer Mitarbeiter – quasi wie ein Guide – überall hinfuhr und unser direkter Ansprechpartner war. Unser Guide hiess Eric, war Testfahrer für die Fahrwerksentwicklung des RCZ sowie des RCZ R und quasselte im schönsten „Franglish“, schnell wie ein Maschinengewehr, auf uns ein. Dabei, Kauderwelsch hin oder her, war schnell zu spüren mit wieviel Herzblut er und seine Kollegen bei dem Thema Auto, Peugeot und Nürburgring dabei sind.

Schnell waren wir beim Thema des kommenden 24h-Rennen und wie schade es doch wäre, dass Peugeot nicht zur Titelverteidigung antreten würde da das komplette Motorsportbudget für den kommenden Paris-Dakar Einsatz des neuen Peugeot 2008 DKR verplant wäre. Zum Thema Titelverteidigung habe ich mich dann mal ein wenig informiert und war über das Engagement von Peugeot am Nürburgring mehr als erstaunt.

Teilgenommen – und gesiegt

So wären die Auftritte von Peugeot am Nürburgring, vertreten durch das Entwicklungszentrum aus Belchamps, in 3 Worten zu beschreiben.

Peugeot RCZ 24h
Foto © Peugeot

2011

Zum 39. ADAC Zurich 24h-Rennen trat Peugeot in der Klasse D1T an. Zwei Diesel befeuerte RCZ Sportcoupés traten nach einem gelungenen Qualifying das Rennen aus der ersten Startreihe an. Zum Ende des ersten Rennviertes schied allerdings das mit einem französischen Fahrerquartett (Alexandre Prémat, Jonathan Cochet, Bruce Jouanny und Stéphane Caillet) besetzte Fahrzeug durch eine Kollisionaus und beerbte das Schwesterfahrzeug mit der Führung. Diese Führung gab der Wagen mit der Startnummer 201 bis zum Ende des Rennens nicht mehr her. In einer Zeit von 24:00:45 legten dabei die Fahrer Michael Bohrer, Jürgen Nett, Stéphane Caillet und Alexandre Prémat 130 Runden zurück. Im Gesamtklassement reichte dies für den 54. Platz.

Peugeot RCZ 24h
Foto © Peugeot

Double 2012

Mit den Startnummern #100 und #101 traten beim 40. ADAC 24h-Rennen zwei Peugot RCZ Sportcoupés in der Klasse SPT2 (bis 1.600 ccm mit Turbo). Dabei lieferten die Fahrer Paul Englert, Steven Palette, Guillaume und Julien Rueflin mit der #100 über 131 Runden ein mehr als spannendes Rennen ab. Trotz Reifen- und Motorschäden, die geplatzte Karkasse beschädigte hier Motorenteile, gelang es dem Team in der Schlussphase des Rennens die Führung zurückzuerobern. Als wenn die Reifenschäden nicht schlimm genug waren fiel, wegen eines Darminfektes, auch noch ein Fahrer aus. Die restlichen Piloten waren nun zu weiteren Einsatzzeiten gezwungen und fuhren zum Teil Doppelstints.
Auch dem Schwesterfahrzeug mit der #101 ging es nicht viel besser. Zwei Unfälle in der Nacht führten zu Zeiteinbußen. Trotzdem gelang es dem Fahrerteam um Michael Bohrer, Jürgen Nett, Stéphane Caillet und Julien Piquet noch den Wagen auf den 3. Platz in der SPT2 zu fahren.

Peugeot RCZ 24h
Die #101 im Streckenteil „Brünnchen“. Foto © Peugeot

Hattrick 2013

Auch hier waren die Löwen mehr als erfolgreich. Bei diesem, dem 41. ADAC 24h-Rennen, zeigte die Grüne Hölle wie grausam das Wetter in der Eifel sein kann. Trotz der bisher längsten Unterbrechung in der Geschichte des 24h-Rennen fuhren die 208 GTi von Peugeot Sport ihre Klassensiege, wie bereits in den Jahren 2011 und 2012, ein. In der Klasse SP2T (bis 1.600 ccm mit Turbo). Dabei lieferten sich die beiden Rennwagen mit den 208 und 216 lange Zeit einen spannenden Kampf um die Spitze. Anhand eines defekten Turboschlauches am Wagen mit der 208 (mit den Fahrern Michael Bohrer, Stéphane Caillet, Jürgen Nett und Julien Piquet) fiel dieser jedoch zurück um sich nach der Reparatur, mit Rundenrückstand, den zweiten Platz zu sichern.
Am Ende siegte der Peugeot 208 GTi #216 (mit den Fahrern Christiaan Frankenhout, Johnny Niederhauser, Vincent Radermecker und Giacomo Ricci). Die hier erreichte Platzierung war gleichzeitig der 32. Platz im Gesamtklassement.

 

 

 

 

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