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VLN: 10. Lauf 2014 – Das Saisonfinale

Nebelchaos & glückliche Sieger

VLN 10. 2014 Foto via www.Motorsport-Snapshots.de

Der letzte VLN-Lauf der Saison hatte wieder alles was die VLN und die Nordschleife zu bieten hat. Regen, Nebel, Rote Flagge, Neustart und einen Überraschungssieger. Nach gerade einmal zwei Rennrunden zog so dichter Nebel auf, daß die Rennleitung Konsequenzen ziehen musste und das Rennen aus Sicherheitsgründen mit der Roten Flagge auf unbestimmte Zeit unterbrechen musste.

Foto © www.motorsport-snapshots.de
Die grosse Überraschung im morgentlichen Zeittraining waren die beiden Finnen Antti Buri und Kari-Pekka Laaksonen, die ihren Porsche 911 GT3 Cup bei extrem schwierigen Bedingungen mit 9:58,512 Minuten auf die Pole-Position stellten. Antti Buri: „Meine Pole-Position war reines Glück“.

Gerade einmal zwei Runden nach dem Start musste das Saisonfinale mit der Roten Flagge unterbrochen werden. Grund dafür war der alt bekannte Eifel Nebel. Rennleiter Andreas Thamm: „Bei aufziehendem Nebel war die Sicht im Bereich des Grand-Prix-Kurses so gering, dass die Sicherheit der Teilnehmer nicht mehr gewährleistet war“.
Der Restart erfolgte dann um 14:25 Uhr in der ursprünglichen Startaufstellung und wie schon beim ersten Start konnte sich erneut der Bentley GT3, mit der #28, an die Spitze setzen. Allerdings konnte sich Steven Kane nicht so absetzten wie es von vielen erwartet wurde. Im Gegenteil! Noch während der ersten Runde musste er sich dem Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing geschlagen geben. Nichts desto trotz sagte Steven Kane anschliessend über die Nordschleife “It’s the best track I’ve ever driven”.

Im weiteren Rennverlauf fiel der Bentley durch eine Menge Boxenstopps im Feld zurück, dafür kam der Ford GT3 von Jürgen Alzen dem führenden Manthey Porsche immer näher. Und das nach einem Crash im Zeittraining und einem daraus resultierenden Start aus der Boxengasse! Die Rote Flagge zu beginn des Rennens erwies sich hier für das Duo Alzen/Schwager als grosses Glück da es dem Duo die Chance gab wieder an das Feld an zu schliessen. Somit waren die beiden die grossen Nutznießer der Nebel Unterbrechung.

Die furiose Aufholjagd gipfelte rund eine halbe Stunde vor Schluss, als Alzen/Schwager schliesslich die Führung übernahmen. Den zweiten Platz sicherte sich in der letzten Rennrunde das Frikadelli Racing Team #30 Abbelen / Schmitz / Huisman / Stippler knapp vor dem Manthey Porsche mit der #12 Klohs / Makowiecki
Eine gleichermassen Enttäuschende wie auch Tolle Szene lieferten die beiden GetSpeed Porsche in der letzten Runde. Nachdem der Porsche von Osieka/Mies/Jans auf der Döttinger Höhe in der Cup2-Klasse führend sowie auf Gesamtrang vier liegend mangelst Treibstoff ausrollte wurde der Porsche vom Schwesterauto ins Ziel geschoben. Eine Szene die einfach zeigt wie Grosser Rennsport aussehen sollte. Den Erfolg in der Klasse erbten nach einem nicht weniger tollen Rennen „Don Stephano“/van Lagen/Schmidt (Porsche 911 GT3 Cup).

Den Sieg in der V4-Klasse sowie die VLN Meisterschaft sicherten sich Derscheid/Flehmer in ihrem Bmw 325i!! Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!!

Wir danken für eine tolle Saison 2014 und freunden uns auf eine mindestens genauso tolle und spannende Saison 2015!!

[box type=normal]Diese Zusammenfassung des 10. VLN Lauf 2014, dem Saisonfinale, stammt aus der Feder des Motorsport Fotografen Stefan Deck. Stefan klappert in schöner Regelmäßigkeit die Rennplätze in der mittleren Nachbarschaft ab und liefert dann tolle Bilder  z.B. vom 24h Rennen in Spa Francorchamps, dem N24H, den ADAC GT-Masters, der Blancpain GT Serie und vieler anderer Rennen. Sein Nagel im Kopf trägt an einem Ende eine schwarz-weiß karierte Flagge.
Noch mehr Fotos von Stefan sind ua. auf http://motorsport-snapshots.de zu entdecken. Gerne ist Stefan auch als Honorar Fotograf unterwegs und begleitet Teams und Rennställe über ein Rennwochenende.[/box]

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Über Stefan Deck 27 Artikel
Zur Person Stefan Motorsport Fotograf und Petrolhead seit frühester Kindheit da der Vater damals nicht wusste was er tat als er Junior zum ersten DTM Rennen in Hockenheim mitnahm. Vom dem Tag an am Motorsport und im speziellen der Langstrecke hängen geblieben und auf den Rennstrecken Europas Zuhause. Das die Nordschleife an erster Stelle steht ist wohl unnötig zu erwähnen das sagt ja schon das Nordschleifen Tattoo auf dem Oberarm aus. Also wenn mal einer von euch einen Typ mit NOS Tattoo auf dem Oberarm sieht einfach anquatschen die Chancen stehen gut das ich es bin. http://www.gt-professionell.de/

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