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VLN – 60. ADAC Westfalenfahrt

Audi - Mercedes AMG - BMW

VLN Toyota GT86

Mit strahlendem Sonnenschein präsentierte sich die Eifel dem Auftaktrennen der VLN, welches den Rahmen der 60. ADAC Westfalenfahrt bildete. Im letzten Jahr dank Nebel und Temperaturen um den Gefrierpunkt ohne Durchführung konnten sich heuer die Piloten auf ein Rennen unter Idealbedingungen freuen.

Knappe Kiste – buntes Treppchen

Marc Basseng im Audi R8 LMS ultra

Auf die Pole Position wuchtete das Team Phoenix Racing mit einer Zeit von 8:11:400 seinen in den Audi Werksfarben gehaltenen Audi R8 LMS ultra. Platz zwei des Qualifying ging an den Mercedes AMG SLS GT des Team Black Falcon. Mit Start des Rennens sollte sich diese Reihenfolge nicht ändern. In dem Rennen über 4 h sollten am Ende nur zwei mickrige Minuten den erstplatzierten Audi pilotiert durch Frank Stiller, Laufens Vanthoor und Marc Basseng vom zweiten trennen. Auf Platz lief der AMG SLS GT mit den Fahrern Andreas Simonsen, Jerome Bleekemolen und Lance David Arnold vor dem BMW Z4 GT3 des Team Schubert ein.Dieser wurde von den Fahrern Jens Klingmann, Dominik Baumann und Martin Tomczyk aufs Treppchen gefahren. Insgesamt legten die Teams dabei 28 Runden über die Nordschleife zugrunde.

Frank Stipler und Laurent Vanthoor führten das Feld in ihren Stints souverän an, spürten jedoch den heißen Atem der Verfolger, und übergaben den perfekt vorbereiteten R8 an Marc Basseng. Auch dieser ließ keine Blöße aufkommen und fuhr dem ersten Auftaktsieg eines Audi entgegen. Bis es im Rahmen einer Überundung zur Kollision mit einem Rennwagen kam. Nach Rücksprache mit dem Team wurde der finale Stop vorgezogen und der Audi R8 LMS Ultra einem Sicherheitscheck unterzogen. Die Daumen der Mechaniker zeigten noch nach oben als Marc Basseng das Rennen fortsetzte – keine größeren Schäden am Fahrzeug.
Die Führung hatte inzwischen der BMW Z4 GT3 von Alzen/Wlazik übernommen jedoch währte anhand eines Reifenschadens diese Freude nicht lange. Die Führung fiel wieder dem Phoenix Audi zu. Vor dem Rennen hatte mir Marc Basseng bereits anvertraut das ein Sieg der Vorbereitung auf das 24h-Rennen dienen sollte. Plan erfüllt.

Die Plätze 4 und 5 in der Sp9 gingen an die Z4 GT3 des Team Marc VDS vor dem H&R Ford GT3 und dem Aston Martin Vantage GT3 des Aston Martin Test Centre. Die Plätze 8 – 10 belegten ein Mercedes AMG SLS, der erste Porsche 911 GT3 CupS und wieder ein BMW Z4 GT3.

Premierenfahrten der Cup 5 BMW M235i

Am Mittwoch vor dem Rennen wurden die Fahrzeuge erst ausgeliefert und am Ring übergeben, am Samstag traten 10 bereits im Renntrim an. Obwohl die Vorbereitung bestimmt nicht optimal war scheuten sich einige der neuen BMW M235i Racing Eigner nicht diese für den Lauf in der neuen Cup 5 Klasse zu melden. Von den 10 Startern erreichten 7 das Ziel was wohl auch dem frühen Entwicklungsstand der Einsatzfahrzeuge geschuldet sein muss. Sieger wurde das Team Adrenalin Motorsport mit der Startnummer 668. Vor dem Schwesterauto des Team Adrenalin mit der Startnummer 678 überquerte der Wagen des MSC Adenau (#666) die Ziellinie um so das Siegerpodest zu bilden.

Opel Astra Cup

Platz 1 des Opel Astra Cup ging ins Münsterland. Das Team um Bonk Motorsport aus dem beschaulichen Senden konnte den Platz 1 knapp vor dem von Tim Schrick und seinem fliegenden Finnen Hanno Luostarinen pilotierten Astra des Team Kissling auf P2 stellen. Der dritte Platz ging an das Team Lubner & Event Motorsport.

weiteres

Die Klasse V3 gewann ein wunderschöner Mazda MX5 der mit stabilen und unauffälligen Rundenzeiten vor einem Honda Civic und Renault Clio RS den Klassensieg einfuhr. Hier fuhr sich ein Subaru BRZ noch vor die ersten, nahezu baugleichen, Toyota GT86.
Der Sieg der Cup 3 (Clio Cup) ging mit dem Team Schläppi in die Schweiz, gefolgt von den Groneck Brüdern um das Team Ravenol. Dritter wurde hier Roadrunner Racing mit dem Piloten Lutz Marc Rühle.
der Porsche Cup (Cup2) ging an das Team GetSpeed nach Bonn. Die Fahrer um Adam Osieka absolvierten hier eine Runde mehr als der Manthey Porsche welcher vom Wagen des MSC Adenau verfolgt wurde.

Fotostrecke

Hier nun ein kleiner Teil meiner Fotos. Ich war zum ersten mal mit der neuen Kamera (Nikon D5100) und dem neuen Sigma Objektiv am Ring und habe den Handlungsbedarf in Sachen Brennweite erkannt. Ich hoffe die Fotos gefallen trotzdem. Die komplette Fotostrecke habe ich bei Facebook hochgewuchtet. Dort liegen alle 463 Bilder ;-)

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