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VLN: Frikadelli Racing siegt beim VLN Kurzrennen

Gelbverstöße verkürzen Renndauer

Frikadelli Racing Porsche VLN 2014

Eine Sache vorne weg, dies war mein erster VLN Lauf bei dem ich mit einer vollständigen Akkreditierung dabei sein konnte. Endlich an die guten Fotoplätze kommen ohne das ewig ein Fangzaun das Bild beeinträchtigt. Schade das der 5. Lauf so kurz war, gerne hätte ich noch mehr Spots besucht um Fotos machen zu können.

Von einem pünktlichen Start konnte nicht gesprochen werden als es nach 14:00 Uhr endlich losging. Grund für die Verzögerung war nicht eine Instandsetzung von x-Metern Leitplanke sondern eine fortlaufend Überprüfung von Gelbverstößen. Während des Zeittrainings notierten die Sportkommissare mehr als 50 Gelbverstöße und deren Ahndung verzögerte den Start des Rennens.

Drakonische Strafe für Frikadelli Racing

Frikadelli Porsche

Besonders hart wurde das Frikadelli Team von den Sportkommissaren angegangen, mit der Streichung aller gefahrenen Runden des Zeittrainings. Die Konsequenz daraus war die Rückversetzung auf den letzten Startplatz. Doch Startfahrerin Sabine Schmitz zog daraus wohl eine besondere Motivation und erkämpfte sich innerhalb der ersten zwei Runden die Führung.

Wie geschrieben waren weitere Teams auf der Liste der Rennleitung und wurden abgestraft. Aufgrund der Aberkennung der Pole entschied sich das Team um Uwe Alzen das Rennen zu boykottieren. Nutznießer hiervon war das Team Jürgen Alzen Motorsport, durften diese doch nun den schwarzen Ford GT40 auf die Poleposition stellen.

Typisches Eifelwetter

Start VLN 2014 5. Lauf

Ging es bei der Einführungsrunde noch trocken zu, öffneten sich bei der Startrunde die Himmelsschleusen und wässerten mit allerfeinstem Sprühregen den Bereich von Yokohama S und Mercedes Arena. Auch wenn hier die Spitze sauber durchkam ereilte die #113 Hennes / Gerling / Kappeler (Porsche 911 GT3 Cup) und #144 Allgäuer / Kamelger / Schuhbauer (Aston Martin V12 Vantage) ein Unfall. Die Strecke war noch nicht geräumt als Startgruppe 2 die Unfallstelle passierte und es zu weiteren Remplern kam.

Zu Beginn der Runde zwei lag der Frikadelli Porsche bereits auf P4 hinter #154 Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach (Porsche 911 GT3 RSR), #458 Jäger / Devigus / Mattschull / Seefried (Ferrari F 458 Italia GT3) und #44 Busch / Busch (Audi R8 LMS ultra).
In der zweiten Runde übernahm Sabine Schmitz im Porsche #30 die Gesamtführung.

Nach etwas mehr als 90 Minuten Renndauer sah es auf den Plätzen wie folgt aus:
1. #30 Abbelen / Schmitz / Huisman / Stippler (Porsche 911 GT3 R)
2. #777 Alzen / Schwager (Ford GT3)
3. #458 Jäger / Devigus / Mattschull / Seefried (Ferrari F 458 Italia GT3)
4. #101 Osieka / Mies / Jans (Porsche 911 GT3 997 Cup)
5. #112 Brinkmann / Laser / Palttala (Porsche 911 GT3 Cup)
6. #62 Kräling / Gindorf / Brück (Porsche 911 GT3 Cup)
7. #57 Weishaupt / Scheerbarth (Porsche 911 GT3 Cup)
8. #55 Smith / Reimer / Renger (Porsche 911 GT3 CUP)
9. #138 Kohlhaas / Struwe / Still / Leuchter (Ferrari F 458)
10. #457 Barlesi / Köhler / Kaffer (Ferrari F458)

Bereits hier war abzusehen, das einige Teilnehmer der Cup-2-Wertung den wenigen Teams der GT3 Klasse (SP9) in die Suppe spucken würden. Und so kam es dann auch als der schwarze Ford GT40 #777 dank Reifenschaden eine Runde verlor und der Kampf um den Gesamtrang 2 nun zwischen #101 Osieka / Mies / Jans (Porsche 911 GT3 997 Cup) und #112 Brinkmann / Laser / Palttala (Porsche 911 GT3 Cup) ausgetragen wurden. Diese wechselten im Rundenrythmus die Führungsposition.

Den letzten Stint des Frikadelli Porsche #30 hat inzwischen Frank Stippler übernommen. Mit nicht mehr ganz Vollgas unterwegs kontrolliert er den Abstand zu den beiden Haudegen der Cup-2-Klasse und fährt kurz nach dem auf 16:45 Uhr angesetzten Rennende über Start-Ziel.

Und sonst?

Tim Schrick und Teamkollege Luostarinen (If you want to win – race with a Fin) erreichten nach ihrem N24H Erfolg auch diesesmal den Klassensieg der Opel Cup-1-Wertung.

-Keiner feuerte seinen Rennwagen so schön durchs Karussell wie die Brüder Schall ihren historischen 190E 2.3 DTM #602

-Der Alzen GT40 setzte im Karussell nicht einmal auf, nein er schrappelte komplett über die Betonplatten :(

-Die SP3T Klasse entwickelt sich zu einem Audi TTRS Cup. Hier stehen drei Ingolstädter auf dem Treppchen.

Die kompletten Rennergebnisse entnehmt bitte der VLN Website

Fotos

Noch nie habe ich bei einem VLN Rennen so viele Fotos gemacht. Einige werde ich hier im Blog zeigen, die meisten werden bei Facebook landen – Link folgt.

Über Feedback und Tipps zu den Fotos würde ich mich sehr freuen.

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