VLN ROWE DMV 250 Meilen Rennen: Zahlreiche Favoritenausfälle

Ein auf den ersten Blick mehr als aufregendes Rennen fand mit einem Sieg des, passend zum Sponsor, Rowe SLS einen verdienten Sieger. Platz 1 des ROWE DMV 250 Meilen Rennen ging an den Mercedes AMG SLS des gleichnamigen Team ROWE Oil. Platz zwei an die Audi Race experience vor den Markenkollegen von Phoenix Racing.

Bereits in der zweiten Runde wurde durch eine Unfallserie ein Großteil des GT3 Spitzenfeldes (SP9) dezimiert. Betroffen waren hier die beiden Porsche von Falken und Frikadelli Racing, der Nissan GT-R sowie der Bentley Continental. Das Quartett verunfallte kurz hinter dem Streckenabschnitt Flugplatz. Jürgen Alzen konnte sich über den Platzgewinn nicht lange freuen. In der Folgerunde schied der Ford GT mit Motorschaden aus.

Der ROWE SLS konnte bereits in der vierten Runde die Führung erobern um diese bis zum Ende des über 4h dauernden Rennens nicht mehr abzugeben. Mit einer Minute Rückstand dahinter das Fahrertrio um Marco Werner.

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Zum 30. Jubiläum seiner Rennsportkarriere ist es dem Dortmunder, mit Unterstützung seiner Teamkollegen Markus Winkelhock und Christopher Haase, erstmals gelungen ein VLN Siegertreppchen zu erklimmen.

 

Der Audi R8 von Polesetter Frank Stippler und Marc Basseng landete auf einem starken Rang 3. Obwohl Frank Stippler in Kurve 1 einen Treffer aufs linke Hinterrad bekam konnten die beiden Routiniers ihr Rennen, inklusive einer Stop & Go Strafe, erstklassig zu Ende fahren.

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Die Entstehung dieser Stop & Go Strafe ist mehr als unglücklich zu bezeichnen. Das Führungsfahrzeug beschleunigte zum Ende der Einführungsrunde nicht wie gewohnt, sondern verlangsamte sein Tempo. Stippler zog vorbei und bekam von der Rennleitung einen Frühstart notiert :(

Rang vier ging an einen weiteren Audi R8. Nach dem desaströsen Brand zum Ende des 7. Laufes konnten heuer die Busch Zwillinge Marc und Dennis mit ihrem privat eingesetzten R8 schnellster Privatfahrer werden.

Platz 5 ging an den besten Porsche im Feld. WTM-Racing mit den Fahrern Georg Weiss, Jochen Grumbach, Michael Jacobs und Oliver Kainz wuchteten den Porsche 911 GT3 RSR mit stabilen und unauffälligen Rundenzeiten knapp am Treppchen vorbei.

Die Folgeplätze lauten wie folgt:

P6 Stefan Aust, Felipe Laser und Ralf Oeverhaus / BMW Z4 Gt3 / Walkenhorst Racing
P7 Leonard Stuart, Paul Wilson / AstonMartin Vantage GT3 /Leonard-AMR
P8 Wolfgang Kohler, Christian Menzel / Porsche 911 GT3 / Manthey-Racing
P9 Adam Osieka, Steve Jans / Porsche 911 Cup / GetSpeed Racing
P10 Marc Hennerici, Markus Paittala, Denis Trebing / Porsche 911 GT3 / Teichmann Racing

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