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VLN – Sieg für Team Walkenhorst powered by Dunlop

Was lange währt ...

VLN Nürburgring
VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2015, 46. Adenauer ADAC Worldpeace Trophy (2015-07-04): Start zum Rennen. Foto: Jan Brucke

Am Dienstag noch über ein Rennen schreiben welches am Samstag gefahren wurde? Ausnahmsweise! Aber auch nur weil das Rennen zwei verdiente Sieger hat.

Zum einen wäre da das Team Walkenhorst, seit unzähligen Rennen immer gut bei der Musik. Leider hat es aber für den längst überfälligen Sieg bisher nie gereicht. Dafür am letzten Samstag im Rahmen des 4. VLN Lauf, der 46. Adenauer ADAC Worldpeace Trophy. Temperaturen von deutlich über 30°C brachten in der an sich schon anspruchsvollen ‚Grünen Hölle’ Mensch und Material an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.
Umso verdienter der Sieg des privaten Rennstalls aus Melle im Kreis Osnabrück welches mit dem Fahrertrio Michela Cerruti (Italien), Felipe Fernándes Laser (Leipzig) und Jesse Krohn (Finnland) seinen ersten Sieg feiern durfte. Historisch dabei nicht nur die Temperaturen sondern auch, dass Cerruti erst die zweite Frau ist welche die in der 39-jährigen Geschichte der einzigartigen Nordschleifen-Rennserie die oberste Stufe des Siegerpodestes erklimmen konnte.

Walkenhorst BMW powered by Dunlop
VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2015, 46. Adenauer ADAC Worldpeace Trophy (2015-07-04): Michela Cerruti, Felipe Fernándes Laser, Jesse Krohn (BMW Z4 GT3). Foto: Jan Brucke/VLN

Hinter dem BMW Z4 GT3 fuhren Peter Dumbreck (Großbritannien) und Alexandre Imperatori (China) im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports auf Rang zwei. Das Podium komplettierten Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Barweiler) und Patrick Huisman (Niederlande) im GT3-Elfer von Frikadelli Racing, die nach dem 200. Porsche-Sieg beim letzten Rennen nun erneut ein Top-Ergebnis feierten.

Weiterer Sieger darf sich Dunlop Tyres nennen. Wie schon beim N24h waren es auch am Samstag wieder komplett in Hanau produzierte Reifen die den Unterschied zu den Verfolgern ausmachten. Neben dem siegreichen BMW Z4 GT3 setzt das komplette Feld des BMW M235i Cups auf die Gummies aus Hanau.

VLN 4. Lauf
VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2015, 46. Adenauer ADAC Worldpeace Trophy (2015-07-04): Siegerehrung. Foto: Jan Brucke

Hinter den drei bestplatzierten Teams fuhren Georg Weiss (Monschau), Jochen Krumbach (Eschweiler) und Oliver Kainz (Kottenheim) im Porsche 911 GT3 RSR des Wochenspiegel Team Manthey auf Rang vier, gefolgt vom Christoph Breuer (Nettersheim), Michael Christensen (Dänemark) und Richard Lietz (Österreich) in einem weiteren Manthey-Porsche. Auf Position sechs pilotierten Christian Mamerow (Waltrop) und Ferdinand Stuck (Österreich) den schnellsten Audi R8 LMS ultra.

Für Aufsehen sorgte die Rennpremiere des Mercedes-AMG GT3. Bernd Schneider (Schweiz), der sich das Cockpit des brandneuen GT3-Boliden mit Thomas Jäger (München) und Jan Seyffarth (Leimbach) teilte, fuhr mit einer Bestzeit von 8:02,897 Minuten die Pole-Position heraus. In der Anfangsphase rangierten die Sternfahrer in der Spitzengruppe, wurden dann aber durch ein defektes Radlager zu einem unplanmäßigen Stopp gezwungen. Die verbleibende Distanz nutzte das Mercedes-AMG Test Team, um weitere Daten zu sammeln. „Ich bin sehr zufrieden und es wird nicht unser letzter Auftritt bei der VLN gewesen sein“, sagte Tobias Moers, CEO Mercedes-AMG, der persönlich an den Nürburgring gereist war, um die Rennpremiere vor Ort zu erleben. Ebenfalls zum ersten Mal in der Langstreckenmeisterschaft im Renneinsatz unterwegs waren die beiden neuen Lexus RC F GT3. Mit je 28 Runden spulten die beiden Boliden genau so viele Runden ab wie die Rennsieger und belegten am Ende die Plätze zehn und elf.

Nach vier von zehn Rennen haben die Meister von 2013, Dirk und Tim Groneck (beide Melle), im Renault Clio die Tabellenführung in der Langstreckenmeisterschaft übernommen. Das Brüderpaar errang den dritten Klassensieg bei den VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum.

Der fünfte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, der 47. ADAC Barbarossapreis, beschließt am 1. August die erste Saisonhälfte. Das Rennen führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife.

via VLN.de
Fotos © VLN.de

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Über Oli 708 Artikel
Auto verstrahlt seit Kindesbeinen!  Zahlreiche Besuche der Nordschleife mit Eltern, Verwandten und Freunden zu Tourenwagenrennen anno späte sechziger/frühe siebziger Jahre sorgten dafür der Virus Automobil & Motorsport tief in mir verwurzelt wurde und es gab seit Kindesalter nicht einen Sportwagen, dem ich nicht neugierig hinterher schaute. Ich hab Bock auf Autos und teste und bewerte Autos nach meinen eigenen Kriterien. Gerade, raus ohne rumzusäuseln! Dieses ist dann hier im Blog nach zu lesen. Kommentare zu meinen Artikeln sind immer gerne gesehen und wer Fragen hat soll sich einfach per Kontaktformular an mich wenden. Viel Spaß hier wünscht Oli Walther

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