WEC Austin: Porsche siegt, Audi komplettiert Podium

Porsche kann sich nur selber schlagen

Was für ein Rennen. Porsche durfte sich beim 6h WEC Lauf auf dem Circuit of the Americans (COTA) einen weiteren Sieg notieren lassen. Der Porsche 919 Hybrid #17 mit Timo Bernhard, Mark Webber und Brendon Hartley siegte vor den beiden Audi R18 e-tron quattro. Im Teamduell siegte #7 (Marcel Fässler, André Lotterer, Benoît Tréluyer) vor dem Schwesternwagen #8 (Lucas Di Grassi, Loïc Duval, Oliver Jarvis). Allerdings wurde dieses Sandwich erst durch einen Defekt des führenden Porsche #18 (Romain Dumas, Neel Jani, Marc Lieb) möglich. Die daraus resultierende Standzeit katapultierte den Porsche #17 auf P1 und die beiden Audi auf P2 & P3.

Doch auch der glückliche Sieger hatte mit Schwierigkeiten, die allerdings Hausgemacht waren, zu kämpfen. Als erstes verbüßte der Ex-Kollege von Sebastian Vettel, Marc Webber, eine Stop-Go Strafe nach dem er seine Box verpasste und von den Mechanikern zurück geschoben werden musste. Die ursprüngliche Pole Position war nach Turn 1 Geschichte, quetschte sich doch hier der Schwesterwagen bereits vorbei.

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Dahinter rutsche das Audi Trio um Andre Lotterer auf P2 und behält in der Meisterschaftswertung dadurch die Führung. Nicht unglücklich über P3 auch die Mannschaft um Lucas Di Grassi, Loïc Duval und Oliver Jarvis, erschwerte auch hier eine Stop&Go Strafe die reibungslose Durchfahrt.

Das Ende des LMP1 Feldes markierte der Toyota #2, auch hier lief es aufgrund technischer Probleme absolut nicht rund. Ein Umstand den die privaten LMP1 Teams nutzten um so dazwischen zu fahren und den Werks Toyota an das Ende des Feldes zu verbannen. Schnellster der Privatiers war der von Pierre Kaffer und Simon Trümmer pilotierte ByKolles AER #4.

##GTE-Pro mit Porsche vor Ferrari

Bei den LMP2 durfte die Truppe des Oak Racing Ligier #26 in der Mitte des Treppchens Aufstellung nehmen. Roman Rusinov, Julien Canal und Sam Bird überquerten die Ziellinie mit mehr als 1:30 Min Vorsprung vor dem nächsten Ligier mit der #28 (Gustavo Yacaman, Luis Felipe Derani, Ricardo Gonzalez).  Zwischen P1 und P3 stellten sich die Fahrer des chinesischen KCMG Team auf das Podium. Eine echte Arbeitsleistung lieferten die Piloten Matthew Howson, Richard Bradley, Nick Tandy ab um den Oreca 05 #47 auf das Podest zu fahren, wurde doch vor Rennstart die Pole aberkannt.

Ähnlich wie schon am Nürburgring sah auch der Zieleinlauf der GTE-Pro aus. Beide Porsche 911 RSR vor den Ferrari F458 von AF Corse. Dabei war der Wagen #91 (Richard Lietz, Michael Christensen) der schnellere der beiden vom Team Manthey eingesetzten GTE Boliden. Hinter dem zweit platzierten Porsche #92 (Patrick Pilet, Frédéric Makowiecki) stand dann der schnellere, #71 (Davide Rigon, James Calado), der beiden italienischen Renner mit auf dem Podium.

Die ersten vier Wagen der LM GTE-AM fuhren paarweise unter der schwarz-weiß karierten Flagge hindurch.

P1 #72 Ferrari F458 Italia (SMP Racing); Victor Shaytar, Andrea Bertolini, Aleksey Basov

P2 #88 Porsche 911 RSR (Abu Dhabi-Proton Racing); Christian Ried, Khaled Al Qubaisi, Earl Bamber

P3 #83 Ferrari F458 Italia (AF Corse); François Perrodo, Emmanuel Collard, Rui Aguas

Beim Heimspiel der Dempsey Racing Truppe kam der rasende Doctor #77nebst Kollegen (Patrick Long und Marco Seefried) leider nicht über den undankbaren vierten Platz hinaus.

Wie schon bei den anderen Artikeln des WEC Wochenendes auf dem Circuit of the Americans (COTA) stammt das Bildmaterial von Bourne Images und untersteht deren Bildrechte.

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Ein Kommentar

  1. Am 22. September 2015 gefunden … | wABss
    23. September 2015 zu 03:04 Antworten

    […] WEC Austin: Porsche siegt, Audi komplettiert Podium, gefunden bei der-auto-blogger.de (0.3 Buzz-Faktor) […]

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