WEC – Zweite Rennhälfte – Porsche uneinholbar

Porsche dominiert LMP1 und LMGTE PRO

Porsche hat beim Sechs-Stunden-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft auf dem Nürburgring, wie schon beim 24h Rennen von Le Mans, erneut einen Doppelsieg eingefahren. Der Porsche 919 Hybrid #17 mit Mark Webber, Brendon Hartley und Timo Bernhard gewann das Rennen mit deutlich mehr als einer Runde Vorsprung vor den Teamkollegen Romain Dumas, Neel Jani, Marc Lieb und ließen dem Jagdgeschwader aus Ingolstadt keine Chance. Ähnliches Bild auch in der GTE-Pro-Wertung. Hier feierten die Zuffenhausener mit den beiden Vom Porsche Team Manthey eingesetzten 911 RSR ebenfalls einen Doppelsieg.

Porsche 919 Hybrid - Hybrid (Porsche Team); Timo Bernhard, Mark Webber, Brendon Hartley

Porsche 919 Hybrid – Hybrid (Porsche Team); Timo Bernhard, Mark Webber, Brendon Hartley

 Mark Webber, Brendon Hartley und Timo Bernhard (#17) konnten das Sechs-Stunden-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft auf dem Nürburgring für sich entscheiden. Das Trio bewies die Überlegenheit der Porsche 919 Hybrid  gegenüber den R18 E-Tron quattro von Audi und den Toyota TS040 deutlich und siegte am Ende mit mehr als einer Runde Vorsprung. Die Teamkollegen Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas 8#18) machten den Doppelsieg für Porsche perfekt. Platz drei ging an Marcel Fässler, André Lotterer, Benoît Tréluyer im besten Audi (#7).

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Konnten Jani, Lieb und Dumas noch das erste Renndrittel für sich entscheiden, traf es den führenden Porsche besonders hart. Ein inkorrekt arbeitender Sensor kostete die Chance auf den Sieg. Hieraus verbrauchte der Porsche zu viel Sprit und musste drei bittere Strafen an der Box absitzen. Im Anschluß erbte der spätere Sieger die Führung und um diese konstant auszubauen. Im Schatten der beiden Zuffenhausener Teams die beiden Audi. Diese konnten zwar das Tempo der Porsche Mannschaften nicht mitgehen, verwiesen aber die beiden Toyoyta auf die Plätze.

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Heftige Fights in der letzten Rennstunde

Während einige Zuschauer der Ansicht waren, das Feld hätte sich bereits für den Zieleinlauf sortiert, kam es zu Beginn der letzten Rennstunde zu einem spannenden Kampf zwischen der bestraften Porsche-Truppe und den beiden Audi.  Audi gelang es durch geschicktes Taktieren, den Porsche nach einigen Überholversuchen hinter sich zu lassen. Ausgerechnet beim letzten Boxenstopp gelang es Marc Lieb wieder vor beiden Audis wieder auf die Strecke zu gehen und so den Doppelsieg perfekt zu machen. Lucas Di Grassi, bis zur letzten Runde auf Schlagdistanz zum Porsche, konnte trotz aller Mühen den finalen Takeover nicht setzen und mußte so mit Platz drei Vorlieb nehmen.

Porsche 919 Hybrid - Hybrid (Porsche Team); Timo Bernhard, Mark Webber, Brendon Hartley Porsche 919 Hybrid - Hybrid (Porsche Team); Romain Dumas, Neel Jani, Marc Lieb Clm P1/01 - AER (Team Bykolles); Simon Trummer, Pierre Kaffer

Porsche 919 Hybrid – Hybrid (Porsche Team); Timo Bernhard, Mark Webber, Brendon Hartley vor
Porsche 919 Hybrid – Hybrid (Porsche Team); Romain Dumas, Neel Jani, Marc Lieb.
Clm P1/01 – AER (Team Bykolles); Simon Trummer, Pierre Kaffer

Toyota ohne jede Chance

Mit dem vierten Platz mussten derweil Benoît Tréluyer, André Lotterer und Marcel Fässler vorlieb nehmen. Dahinter liefen beide Toyota über die Ziellinie. Hier waren es die Titelverteidiger Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Anthony Davidson die die Oberhand gegenüber den Teamkollegen behielten. Allerdings, eine echte Chance, mit Audi oder Porsche um Podiumsplätze zu kämpfen hatten die TS040 von TMG aus Köln zu keiner Zeit des Rennens.

Toyota TS 040 - Hybrid - Hybrid (Toyota Racing); Alexander Wurz, Stéphane Sarrazin, Mike Conway

Toyota TS 040 – Hybrid – Hybrid (Toyota Racing); Alexander Wurz, Stéphane Sarrazin, Mike Conway

In der LMP2-Kategorie erkämpfte sich KCMG den Klassensieg. Nick Tandy, Matthew Howson und Richard Bradley verwiesen die Konkurrenz mit Namen Roman Rusinov, Sam Bird und Julien Canal im G-Drive-Ligier auf Platz zwei. P3 Platz sicherte sich ebenfalls G-Drive, hier waren es Ricardo Gonzalez, Luis Felipe Derani und Gustavo Yacaman.

Oreca 05 - Nissan (KCMG); Matthew Howson, Richard Bradley, Nick Tandy

Oreca 05 – Nissan (KCMG); Matthew Howson, Richard Bradley, Nick Tandy

Porsche auch in der GTE-Pro-Wertung unschlagbar

Neben dem LMP1 Sieg feierte der Zuffenhausener Sportwagenhersteller auch einen Doppelsieg in der GTE-Pro-Wertung. Richard Lietz und Michael Christensen behielten hier die Oberhand gegen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet. Mit dem dritten Klassenrang musste sich AF Corse genügen. Davide Rigon und James Calado setzten sich gegen Christoffer und Marco Sorensen durch.

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In der GTE-Am-Wertung siegten Victor Shaytar, Andrea Bertolini und Aleksey Basov im SMP Racing-Ferrari vor den Mannschaften von AMR und AF Corse. TV-Star Patrick Dempsey erkämpfte sich mit den Teamkollegen Patrick Long und Marco Seefried den unf´dankbaren vierten Platz in der LMGTE AM Klasse.

Porsche 911 RSR (Dempsey - Proton Racing); Patrick Dempsey, Patrick Long, Marco Seefried

Porsche 911 RSR (Dempsey – Proton Racing); Patrick Dempsey, Patrick Long, Marco Seefried

In drei Wochen geht es weiter, dann gastiert der Tross der WEC  auf dem Circuit of the Americas in Austin, Texas.

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Ein Kommentar

  1. Am 31. August 2015 gefunden … | wABss
    1. September 2015 zu 03:17 Antworten

    […] WEC ? Zweite Rennhälfte ? Porsche uneinholbar, gefunden bei der-auto-blogger.de (0.5 Buzz-Faktor) […]

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