15 Tipps & Tricks zur ultimativen, winterlichen, Fahrzeugvorbereitung

15 Tipps & Tricks zur ultimativen, winterlichen, Fahrzeugvorbereitung

Da ist er wieder – Der Winter

[Sponsored Post]

Tatsache, da hat er also auch bei uns, im beschaulichen Westen der Republik, Einzug gehalten. Der Winter. Schnell bricht das allgemeine Verkehrschaos aus, ungeachtet der Tatsache, dass es nur wenige Schneeflocken gerieselt hat. Und auch wie jedes Jahr, bilden sich beim Reifenservice lange Schlangen von Wechselwilligen Autofahrern.

Nur Räder wechseln reicht nicht

Aber nur der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen reicht nicht, um komplikationslos durch den Winter zu kommen. So wichtig wie diese Software auch ist, auch die Hardware braucht das eine oder andere an Pflege und Vorbereitung. Dafür hier nun ein paar Tipps und Tricks. Diese werden zwar aktuell an zahlreichen Stellen im Internet gepostet, aber gegen die folgenden 15 Tipps ist das alles Schall und Rauch ;-)

    1. Winterreifen sind Pflicht, wenn es draussen Schnee und Glatteis hat. Auch bei der Fahrt in den Urlaub gilt es zu prüfen wie es mit der Winterreifenpflicht aussieht. Neben einem Bußgeld droht der Wegfall der Versicherungsleistung wenn es einmal, ohne Winterreifen am Fahrzeug, geknallt hat. Das Profil der Winterreifen sollte dabei mindestens 4 Millimeter betragen.
      Die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen 1,6 Millimeter sind eine Lachnummer. Neben den klassischen, hochspezialisierten Winterreifen dürfen aber auch Ganzjahrestaugliche M + S Reifen verwendet werden.
    2. Das die Batterie ebenfalls Pflege benötigt sollte sich rumgesprochen haben. Im Idealfall schaut schon im Herbst die Fachwerkstatt (nein ATU ist keine Fachwerkstatt) auf den Zustand der Batterie. Sicherheitshalber habt ihr aber ein Starthilfekabel mit an Bord.
    3. Eiskratzer und Handfeger. Narren legen diese in den Wagen. Profis bringen diese beiden wichtigen Helferlein bei Fahrtantritt mit zum Wagen.
      Was nützt es, wenn eine dicke Schneeschicht den Wagen verschließt ;-) Schnee und Eis sollten mit Handfeger & Co. vom Blech und den Scheiben entfernt werden.
Tipp

Mischt in einer alten Reinigungssprühflasche, drei Teile Essig und ein Teil Wasser zusammen. Damit sprüht ihr abends die Scheiben eures Autos ein, damit diese am nächsten Morgen Eisfrei sind!

    1. Warnweste griffbereit haben. Eine Warnweste, pro Person, ist bekannterweise ebenfalls Pflicht. Sinnvollerweise sind diese griffbereit in den Türtaschen und nicht im Kofferraum untergebracht. Auch das Warndreieck sollte schnell erreichbar sein.
    2. Schneeketten. Die wenigsten kennen diese tollen Traktionshilfen, aber je nach Ort können sie Pflicht sein. Gerade wer verschneite Passstraßen überqueren möchte, sollte mindestes an der Antriebsachse Schneeketten aufgezogen haben. Beim Montieren der Schneeketten haben ein paar alte Handschuhe schon Wunder gewirkt.
    3. Nichts ist übler als den Salzmix, unserer Freunde der Straßenwacht, nicht von der Windschutzscheibe zu bekommen. Dafür muss ordentlich viel Wasser auf die Scheibe kommen. Blöd, wenn dann der Wischwasserbehälter eingefroren ist, weil der Fahrer am Frostschutzmittel gespart hat. Nicht vergessen, nach dem befüllen mit Frostschutz die Förderpumpe zu betätigen. Sinnvollerweise noch in der Frostfreien Zeit.
    4. In der Apotheke gibt es für wenige Euro spezielle Wärmeschutzfolien. Davon ruhig eine oder zwei in den Verbandskasten legen.Sicher ist sicher.
    5. Scheinwerfer und Beleuchtungseinheiten sind im Winter noch wichtiger als zu allen anderen Jahreszeiten. Überprüft mit einem Helfer, ob die Beleuchtung eures Wagens funktioniert. Im Oktober nehmen fast alle Autowerkstätten an den sogenannten Lichtwochen teil. Eine tolle Gelegenheit die Scheinwerfer von einem Fachmann einstellen zu lassen. Kostenlos natürlich.
    6. Wer schlau ist, entfernt alle Flüssigkeiten aus Kofferraum und Innenraum. Der Frost kann ansonsten die Behältnisse zum platzen bringen.
      Foto © www.imgur.com

      Foto © www.imgur.com

 

Tipp

Oft sammelt sich im Winter Feuchtigkeit im Fahrzeuginnenraum.
Häufigste Ursache ist dabei abtauender Schnee, der mit den Schuhen ins Fahrzeug geschleppt wurde. Schnell werden so die Scheiben von innen feucht und können einfrieren beziehungsweise anlaufen und die Sicht beeinträchtigen. Abhilfe schafft hier ein Herrenstrumpf/Socke und Katzenstreu. Dieses füllt ihr in den Strumpf/Socke um es anschließend zu verknoten. Dieses Gebilde wird nun über Nacht auf das Armaturenbrett gelegt und schwups wird die Feuchtigkeit gebunden.
Zeitungspapier wäre eine Alternative.

Scheibenwischerblätter (Gummies) haben einen harten Job und freuen sich über die gelegentliche Reinigung und Pflege mit Silikonentferner. Scheibenwischer taugen nicht zum Enteisen der Windschutzscheibe (siehe 3.). Die Wischer in frostigen Nächten mit einem Stück Pappe zu schützen, kann ganz schön clever sein ;-)

War euer Auto auch schon einmal so ausgekühlt, dass die Türgummies angefroren waren. Toll wenn man dadurch nicht ins Auto kommt. Abhilfe schaffen spezielle Pflegemittel wie Talkum, Silikon, Glyzerin oder der in Apotheke erhältliche Hirschtalg. Türgummies damit einschmieren und ihr habt Ruhe.

Tipp

Meistens fängt das Drama mit einem zugefrorenen Türschloss an. Habt ihr kein Enteiserspray zur Hand, besorgt euch einen Trinkhalm. Damit pustet ihr gezielt warme Luft auf das Türschloss. Binnen kurzer Zeit gibt Väterchen Frost nach und ihr könnt das Schloß öffnen.

Überprüft euren Wagen vor dem Winter auf Roststellen. Ein kleiner Rostbefall kann sich über den Winter zu einem unschönen Bastelprojekt entwickeln. Unterbodenschutz ist dabei ein Thema welches vom Fachmann geprüft werden sollte. Nutzt im Winter die Möglichkeit, euren Wagen von unten reinigen zu lassen. Gute Waschanlagen bieten solche Funktionen an, damit Streusalz und Schmutz nicht zum Dauerpassagier werden. Bevor ihr jedoch mit viel Wasser an euer Auto geht oder es in der Waschstrasse waschen lasst, checkt den Wetterbericht. Kündigt sich eine Frostperiode an, verkneift ihr euch die Wasserschlacht. Werden mildere Tage angekündigt, nutzt diese.

Neben den oben genannten Notdecken aus der Apotheke gehören auch ein – zwei warme Decken ins Auto. Erst recht wenn ihr mit Kindern unterwegs seid. Günstige Fleete-Decken gibt es für ein paar Euro an jeder Ecke. In den Handschaukasten gehören ein bis zwei Schokoriegel oder andere Energiespender.

Der wichtigste Tipp kommt wie immer am Schluß. Fahrt vorsichtig und nutzt die Gelegenheit, auf einem abgesperrten Gelände ein paar Fahrübungen zu machen. Lernt wie sich euer Auto bei Eis und Schnee verhält und wie ihr darauf zu reagieren habt.

 

Ähnliche Artikel

2 Kommentare

  1. Lisa Müller
    11. November 2016 zu 17:22 Antworten

    Ich finde es super, dass Sie so viele Tipps und Tricks zum Thema preisgeben. Ich, als Frau, wusste lange nicht, dass ich mein Auto nicht nur durch das Reifen wechseln auf den Winter vorbereite. Da gehört auch noch einiges mehr dazu.

  2. Duvar Kağıdı
    1. November 2017 zu 15:01 Antworten

    Danke für die Mühe, die Sie gemacht haben, um das alles zusammenzutragen. Das sind wirklich gute Tipps.
    Lg Duvar

Hinterlasse ein Kommentar