Audi A3: 20 Jahre – drei Generationen – ein Rückblick

Audi A3: 20 Jahre – drei Generationen – ein Rückblick

Ganze zwanzig Jahre ist es schon her, seitdem Audi den A3 auf den Markt gebracht hat. Kaum ein anderes Fahrzeug hat die Premium-Kompaktklasse so geprägt, wie der heute in vier Antriebsarten, vier Karosserieformen und drei Ausstattungslinien erhältliche A3.

Von Anfang an dabei: Diverse Innovationen und Qualitätsmerkmale, wie sie sonst nur bei den oberen Klassen zu finden waren. Bis heute wurden so gut wie alle Exemplare im Stammwerk Ingolstadt endmontiert. Im Jahr 2013 lief dort auch der dreimillionste A3 vom Band. Die 20 Jahre sieht man dem Begründer seiner Klasse kaum an, denn noch heute kurven viele A3s der allerersten Generation über Deutschlands Straßen. Über die Jahre hat das Modell viele Freunde gefunden, die es vor allem für seine Zuverlässigkeit und Langlebigkeit schätzen.

Generation 1 – Premierenfeier im Kompaktsegment

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde der Audi A3 8L auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 1996. Was Audi damals präsentierte, war eine komplette Neuentwicklung auf Basis der Golf-IV-Plattform, die ein Jahr später folgen sollte. Anfangs gab es den Premium-Kompakten nur als Dreitürer mit Schrägheck sowie in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten. In Sachen Motorisierung konnten Kunden zwischen insgesamt vier verschiedenen Benzin- und Dieselmotoren wählen. Es sollte von da an noch bis 1998 dauern, bis Audi mit dem A3 Quattro den permanenten Allradantrieb ins Segment der Kompaktwagen einführte. Die erste fünftürige Variante kam im März des Folgejahres auf den Markt.

Generation 2 – Audi zeigt Gesicht mit dem Single Frame

Die zweite Auflage, der A3 8P, die 2003 den Markt enterte, wies gegenüber der Vorgängerversion schon einige markante Unterschiede auf und war von Anfang an als Drei- und Fünftürer erhältlich. Die zweite Baureihe wirkte insgesamt etwas kantiger als ihr Vorgänger und basierte auf der A-Plattform des Golf V. Der bis 2005 noch zweigeteilte Kühlergrill wurde im Rahmen eines Facelifts durch das äußerst markante Single Frame abgelöst. Von da an war es nicht mehr ganz so einfach, festzustellen, welchen Ingolstädter man da im Rückspiegel herannahen sah. Der Single Frame wurde schließlich zum prägenden Stilelement der ganzen Marke (und für manch einen Vorausfahrenden als dezente Aufforderung zum Spurwechsel interpretiert). Hergestellt wurde der A3 8P bis Oktober 2012.

Generation 3 – Single Frame 2.0 zum unschlagbaren Neupreis

Die dritte Generation – seit 2012 am Markt vertreten – des A3 machte zu Beginn durch den vergleichsweise günstigen Neupreis von sich Reden. Das Modell basiert auf dem sog. Modularen Querbaukasten (MQB). Zudem war der A3 nun erstmals auch in Form einer Stufenhecklimousine zu haben. Für alle, die es sportlicher mögen, stellt der RS 3 Sportback eine adäquate Wahl dar. Der glänzte dann auch gleich mit einem Fünfzylinder-Motor, der es auf satte 250 kW (340 PS) brachte. Version zwei von 2015 setzte noch einen drauf: 270 kW (367 PS). Für den eher umweltbewussten Fahrer sollte es ab 2014 mit dem Audi A3 e-tron eine passende Alternative geben. Der Plug-in-Hybrid kommt mit einer Kombination aus 1,4-Liter-Ottomotor und 75-kW-Elektromotor.

Den wohl sportlichsten Ableger der Audi A3 stellt wohl der für die TCR Rennserie homologierte Audi RS 3 LMS dar (hier unser Artikel)

 

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Ein Kommentar

  1. Poliermaschinen Test
    21. Dezember 2016 zu 11:47 Antworten

    Cooler Rückblick, Audi ist auf jeden Fall meine Lieblingsmarke, mal schauen was die Zukunft bringt
    lg

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