Blancpain GT 2014 Nürburgring 1000: Die erste Rennhälfte

Das das Wetter in der Eifel ein Biest sein kann weiß hoffentlich jeder, aber das was der Wettergott am Rennsonntag rund um den Nürburgring abgeliefert hat schlägt alles mir bisher bekannte an Regenvarianten. Regen von oben, vorne, hinten, unten, schräg von unten rechts bis zu schräg von oben links.

Nach dem gerade noch so trockenen Qualifying vom Vortag öffnete der Himmel seine Schleusen und liess es unabgängig auf die Grand Prix Strecke regnen. Pünktlich zur Startaufstellung nahm die Intensität noch einmal zu und liess nicht nur den zu dünn angezogenen Grid-Girls die Haare zu Berge stehen.

Blancpain GT 2014

Die Konsequenz der Rennleitung war, das Feld für etwa zwanzig Minuten vom Safety-Car einbremsen zu lassen bevor das auf 6 Stunden angesezte Rennen los ging. Den Start konnte Christopher Mies im belgischen WRT-Audi von der Pole Position für sich entscheiden und setzte sich etwas vom WRT Teamkollegen Marc Basseng ab der wiederum den Franzosen Kévin Estre im Nacken hatte.

Es dauerte nicht lange bis der französische McLaren Pilot die Führung von Mies übernehmen konnte, allerdings ohne sich nun wirklich von diesem absetzen zu können. Klappte der anschließende Boxenstop und Fahrerwechsel von Mies auf Cèsar Ramos noch vergleichsweise gut, ließ das McLaren Team beim wechsel auf Kevin Korjus einige, entscheidende, Sekunden liegen.

Godzilla kommt mit Regen klar

Dies dachte sich wohl auch GT Academy Pilot Alex Buncombee und ließ den Nissan GT-R Nismo GT3 durch den noch immer währenden Sturzregen fliegen und übernahm die Gesamtführung. Hinter dem PRO-AM Nissan balgten sich die beiden Mercedes SLS von Nico Verdonck und Maximilian Buhk um die Plätze zwei und drei.

Den zweiten Boxenstopp nutzen die Flügeltürer um sich an die Spitze zu bringen. Altmeister Bernd Schneider und Stef Dusseldorp liegen nun ca. 20 Sek vor dem WRT Audi von Ramos. Dahinter der ART-Mc Laren mit komfortablen Vorsprung vor dem Sainteloc-Audi und dem ersten Bentley.

Es wird Zeit das Pressezentrum aufzusuchen um sowohl die Kamera als auch den Mensch dahinter trocken zu legen und aufzuwärmen.

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