Carsharing liegt in Deutschland im Trend

[Anzeige] Vielleicht haben Sie schon davon gehört oder es sogar schon in Betracht gezogen? Carsharing – ein neuer Trend in Deutschland, der so beliebt ist wie noch nie und ständig neue Mitglieder gewinnt. Doch was bedeutet das?

Carpark

Was bedeutet Carsharing
Als Carsharing wird die organisierte, gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen bezeichnet. Diese Fahrzeuge befinden sich entweder an fixen Standorten oder in einem gekennzeichneten Gebiet und werden dann nach der Fahrt wieder dort abgestellt. Aktuell gibt es in hunderten deutschen Städten und Gemeinden Carsharing Anbieter. Oftmals ist es nur einer in kleineren Städten oder auch über zehn in der Hauptstadt Berlin. 

Welche Anbieter gibt es

Als erster deutscher Carsharing-Anbieter startete „StattAuto“ 1988 in Berlin. Mittlerweile hat sich einiges verändert. Große Autohersteller mischen im Geschäft mit: BMW mit seiner Marke “DriveNow”, Daimler mit “Car2Go”, die kürzlich ein erfolgreiches Joint-Venture gebildet haben und somit den Markt beherrschen. Citroën mit “Multicity” und sogar die Deutsche Bahn ist mit dabei und betreibt mit “Flinkster” 4000 Carsharing Fahrzeuge. Auch der VW-Konzern und Renault wollen sich das Carsharing-Geschäft nicht entgehen lassen und planen einzusteigen. 

Wer nutzt den Service

Carsharing Nutzer sind in der Regel zwischen 30 und 50 Jahre alt und der Markt wächst jährlich um 15 bis 20 Prozent. Während es 2012 nur ca. 220.000 Carsharing-Fahrer gab, denen 5600 Pkws zur Verfügung standen, sind es heute mehr als 2,4 Millionen Menschen, die sich Autos von 170 Anbietern teilen. Die Stadt mit den meisten Carsharing-Autos in Deutschland ist Karlsruhe. Diese stellt ein Fahrzeug pro 1000 Einwohner zur Verfügung.

Was sind die Vorteile 

Doch was bewegt Autofahrer zum Umstieg? Ein Faktor, den immer mehr Carsharing Nutzer als Grund angeben, ist die erhöhte Aufmerksamkeit in Sachen Klimaschutz. Aber nicht nur das: Mit Carsharing lässt sich oftmals richtig viel Geld sparen. Zahlreiche Anbieter verlangen keine oder eine nur sehr niedrige monatliche Grundgebühr. Dazu kommen dann Kosten für jeden gefahrenen Kilometer bzw. eine Ausleihgebühr pro Stunde. Stellt man diese Ausgaben den “traditionellen” Auto-Erhaltungskosten gegenüber, sieht man schnell, wie sich dieser Trend positiv auf das Haushaltsbudget auswirken kann. Für Innenstadtbewohner kann außerdem das Fehlen eines leistbaren Abstellplatzes ein wesentlicher Grund für die Entscheidung sein. 

Die Zukunft des Carsharings

Der Carsharing Markt wird in den kommenden Jahren auf jeden Fall in Bewegung bleiben. Dafür sorgen Unternehmen wie Sixt, die sich über die Autovermietung hinaus weiterentwickeln. Mit dem letzten Update der Sixt-App (“Sixt One”) ist diese um Car- und Ridesharing-Funktionen erweitert worden, zunächst nur für Berlin, drei weitere deutsche Großstädte sollen folgen. 

Fazit: Wer nur hin und wieder ein Auto braucht, ist mit Carsharing weitaus günstiger dran, als mit dem Kauf eines eigenen Autos. Für Autofahrer die es auf weniger als 10.000 Kilometer im Jahr bringen, ist es auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Nun stellt sich die Frage, wohin mit dem eigenen Auto, das man nicht mehr braucht? Unternehmen wie Cash For Cars Deutschland machen es Autobesitzern leicht, ihr Fahrzeug schnell und unkompliziert zum aktuellen Marktpreis zu verkaufen und sich somit den Aufwand und das Risiko zu ersparen, private Anzeigen zu schalten und Interessenten zu treffen.

Image from Pixabay

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