Erlebnisbericht – Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Wie gern würde ich den Wunsch unseres kleinen Sohnes erfüllen. Da liegt er heulend auf der Wiese, halb vor – halb unter dem Testwagen und heult Rotz und Wasser.
„… Blaue Auto nicht weg, Papa!“ ist zwischen Gegluckse und dicken Tränen  knapp zu vernehmen. Mitbekommen hat er, dass die Tage mit dem Volvo XC90 zu Ende sind und ich den Premium SUV zurück nach Köln bringen muss.

Davor lagen phantastische Erlebnisse mit dem voluminösen SUV aus Göteborg. Erlebnisse aus dem Alltag, den Reisen und dem Urlaub.

Los ging es mit einer Fahrt an den östlichsten Küstenzipfel Deutschlands, nach Zingst. Frau Autoblogger und Kinder waren dort zu einer Mutter-Kind Kur angemeldet. Genau das richtige nach Wochen, die von Erkältungen und Stress geprägt waren.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Gute 600 km hat hier die einfache Strecke. Mit Kindern an Bord kann dies schon zur Qual werden. Nicht so mit dem XC90. Doppelkinderwagen, Gepäck für 3 Wochen nebst Laufrad passen leicht verstreut in den Kofferraum und ducken sich unter der Laderaumabdeckung.  Junior schlummert in seinem Isofix befestigten Kindersitz hinter dem Beifahrersitz. Auf diesem die Babyschale mit seiner kleinen Schwester. Die linke Fahrzeughälfte teilten sich die Eltern. Und so ging es in aller Frühe auf die A1 Richtung Norden.

Von Fahrgeräuschen kaum abgelenkt flogen die Kilometer nur so daher. Schnell pendelte sich die Reisegeschwindigkeit oberhalb von 160 km/h ein. Ab und an lagen auch einige Stundenkilometer mehr an, aber als Reisegeschwindigkeit erschien uns dieses Tempo am angenehmsten. Und so schnurrte der Reihenvierzylinder mit etwas über 2.300 U/min über die Bahn. Der von uns gefahrene D5 verfügt dabei über 225 PS (165 kw) und generiert dank eines Roots-Kompressors nebst Turbolader satte 470 Nm (1.750 – 2.500 U/min).

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Ein Wort nebenbei zu der Philosophie von Volvo, maximal Vierzylindrige Motoren anzubieten. In einigen Internetforen wird darüber oft geunkt und schlecht gesprochen.

Leute; mehr Motor braucht ihr nicht!

Mehr Zylinder wären nett sind aber, außer bei Potenzgesteuerten Menschen, nicht nötig. Dieses Aggregat lässt für einen Diesel so gut wie keine Wünsche offen, außer vielleicht ein paar Extrapferchen mehr die ein Biturbo liefern könnte.

Der Motor ist ausgesprochen laufruhig, bietet ein breites Drehzahlband an und ist nebenbei noch äußerst geizig mit dem Treibstoff. Die beschriebene Fahrt absolvierte der Wagen mit einem Durchschnitt von knapp 9,6 L/100 km. Wohlgemerkt, voll beladen und mit Zwischensprints rund um die 200 km/h Marke.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Das ganze bei einem Fahrzeug, dass nach unserer Rechnung gute 2,4 Tonnen Gewicht hatte und die Aerodynamik eines Pax Kleiderschrankes aufweist. Nicht vergessen werden soll das erstklassig arbeitende Achtgang-Automatikgetriebe. Dieses, bei Volvo mit dem Produktnamen Geartronic versehene Bauteil, liefert dabei nicht direkt an die Antriebsachse sondern sorgt durch die Hinzunahme des Instant Tronic Allradantriebs für ein Plus an Fahrsicherheit. Beides erhöht naturgemäß den Kraftstoffverbrauch.

Gutmütig dreinblickender Riese

So überzeugend das Fahrerlebnis an sich schon ist, so harmonisch wirkt der große Wagen beim Gang um das Auto. Bullig wirkt er von vorne. Mächtig aber nicht aufdringlich. Dabei strahlt der Premium SUV die Ruhe und Beharrlichkeit eines imaginären großen Bruders aus.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Bereit sich allem in den Weg zu stellen was Ungemach für uns, die Passagiere, bedeuten könnte. Logisch das der XC90 die Höchstzahl an NCAP Sternen hat. Schön, dass er aber noch mehr Sicherheitsfeatures zu bieten hat als der 2015er Test verbuchen konnte.

Vision 2020 lässt grüßen.

Und so ist der senkrecht stehende Kühlergrill nicht einfach nur Geprotze sondern ein Stück Fußgängersicherheit. Zur Erhöhung der Sicherheit tragen auch die prägnanten und gut sichtbaren LED-Tagfahrleuchten bei. Aufgrund ihrer markanten Lichtsignatur fällt hier oft die Bezeichnung Thors Hammer. Warum nicht.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Soll die Fahrt durch die Nacht gehen, werfen die Voll-LED-Scheinwerfer dann einen mächtigen Lichtkegel auf die Fahrbahn und unterstützen den Fahrer mit dynamischen Kurvenlicht. Beides ist Serienausstattung beim XC90. Unser Testwagen toppte dies noch durch das Xenium-Paket.

Aber weiter soll es mit der Betrachtung des XC90 gehen. Die seitliche Ansicht des XC90 wirkt so wie es das berühmte schwedische Design verspricht. Edel, aufgeräumt und schnörkellos. Mehr muss es nicht haben um ein schickes Auto zu formen. Blickfang hier die fetten 22″ Zoll Leichtmetallfelgen im Fünf-Doppelspeichen Design.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Harmonisch fügt sich die A-Säule im einzigst logisch erscheinenden Winkel an die flache Motorhaube. Sie gipfelt in ein ebenfalls fast gerades Dach bevor es von dort in einem eher gemäßigten Winkel zum Heck des Wagens geht.

Das Heck des XC90 zeigt dabei ein völlig neues Design auf, verfügt aber immer noch über die charakteristischen Designzüge aller Volvos der letzten Jahre. Gerade der Blick auf den Po des XC90 zeigt einen eher zierlich wirkenden Vertreter der Premium SUV Klasse.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Das sich unter der elektrisch fahrenden Heckklappe ein Kofferraumvolumen von 692 L (VDA) (2 Sitzreihen) bzw. 314 L (VDA) (3 Sitzreihen) ist so nicht zu vermuten. Auch hier fügen sich alle Designmerkmale wie organisch gewachsen zusammen. Eigentlich müsste an jeder Hochschule für Design ein XC90 als Referenzauto stehen, so überzeugend ist der gesamte Eindruck des großen Volvos.

Detailfundgrube Interieur

Nach dem Einsteigen Hineingleiten kommt für einen Moment ein kleiner Stressfaktor auf. Positiver Stress allerdings, wollen doch die vielen Eindrücke optisch wahrgenommen werden. Doch senkt sich der Stresslevel dann sofort, strahlt doch auch das Interieur des XC90 die gleiche, designerische, Coolness aus wie der Rest des Wagens.

Egal wohin das Auge blickt, lassen sich liebevolle Details erblicken. Angefangen bei den mit der Zahl 1959 geprägten Gurtschliessen, Volvo verbaute als Novum in diesem Jahr erstmals serienmäßige Dreipunktgurte in seine Fahrzeuge, über die kleine Schwedenflagge des Beifahrersitzes bis hin zu den verwendeten Materialien.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Schnell wird der Blick dann von dem 9,2″ Zoll großem Bildschirm in der Mitte des Armaturenbrettes angezogen. Absolut harmonisch wirkt dieses Bedienelement an dieser Stelle und sorgt für eine Mega aufgeräumte Optik der Armaturentafel. Dieses, wie ein Tablet funktionierendes, Display bildet das Herzstück des Infotaiment-Systems im XC90.

Hier wird das eigene Smartphone blitzschnell, entweder per Apple Car-Play oder Android Auto ins Fahrzeug, integriert und stellt so Telefonie und andere Dienste zur Verfügung.

Nach wirklich kurzer Eingewöhnung in das Menü und Bedienkonzept stellt sich unbewusst die Frage, warum quälen uns andere Hersteller noch immer mit Bataillonen von Knöpfen und Schaltern. So gilt es im Sensus Infotainmentsystem von Volvo, per Fingerwisch, einen von drei Menüscreens auszuwählen und dort per Fingertipp die gewünschte Funktion zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Der Grad der Ablenkung des Fahrers ist dabei nicht größer als bei einem althergebrachten System.  Hier verbirgt sich allerdings auch ein Mangel der für uns nicht wirklich zu verstehen ist.

Egal wie man es anstellt, jede Berührung des Sensus Displays hinterlässt einen Fingerabdruck. Und so wirkt das hochspiegelnde Display recht schnell leicht verschmiert und weniger ansehnlich als erwünscht. Abhilfe könnte hier eine Fahrt zum Folierer seines Vertrauens bringen. Dieser soll bitte eine matte aber hochtransparente Folie auf den Bildschirm montieren/kleben. Auf Nachfrage hätte uns dies 20 Euro kosten sollen. Ähnliche Folien gibt es, auch als Meterware, für gängige Smartphones und Tablets. Vom Fachmann angebracht ist hier weder eine Beeinträchtigung der Optik noch der Bedienung zu erwarten. Warum Volvo hier keine Folie nachbaut ist uns leider schleierhaft. Aber wir klagen hier auf ganz hohem Niveau, denn ansonsten sind uns keine wirklichen Schwachstellen am Volvo XC90 aufgefallen.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Nebenbei soll natürlich die Unterstützung von Apple Car-Play und Android Auto nicht vergessen werden. Für erstere wird das iPhone per USB-Kabel angeschlossen und sofort stehen die gewohnten Apple Funktionen zur Verfügung.

Dank Siri lassen sich so die gewünschten Telefonate starten, Nachrichten versenden oder aber die Wunschmusik abspielen. Natürlich hat der XC90 auch eine native Sprachsteuerung an Bord, die wir jedoch nicht getestet haben.

Apropos Musik. Volvo vertraut zur Beschallung des XC90 auf ein Surround System von Bowers & Wilkins. Das speziell für den XC90 entwickelte Lautsprecher Ensemble beschallt den XC90 in Konzertsaal Qualität und fügt sich dank einiger Aluminiumblenden stylisch in das Interieur Design ein. Selbst die per Spotify gestreamten Musikstücke klingen so als kämen sie direkt von CD.

Generell ist jede Minute im Volvo XC90 ein Gewinn, so bequem und einladend wirkt der komplette Innenraum. Im von uns gefahrenen R-Design schmiegen sich die Lederbespannten Sitze wie eine zweite Haut an unseren Rücken.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Dabei dürfen sich sogar Passagiere in Sitzreihe drei über die ergonomischen Sitze freuen, wogegen auf Sitzreihe zwei der Popo zusätzlich von einer Sitzheizung gewärmt werden kann. Das sowohl der Fahrer als auch Beifahrersitz komplett elektrisch verstellt werden kann und über eine Memoryfunktion verfügt ist selbstverständlich.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Ein Wahnsinns Feature ist die Möglichkeit, den Beifahrersitz vom Fahrersitz aus verstellen zu können. In unserem Fall schlummert dort das Baby und kann so in die perfekte Rückenlage gebracht werden.

Sportlich und elegant wirkt der Innenraum mit seinen anthrazit farbenen Sitzen und Türverkleidungen. Die gleiche Farbe findet sich sich auf dem Armaturenbrett und der Mittelkonsole wieder, wobei der ebenfalls dunkle Fahrzeughimmel ein Riesen-Panoramadach aufweist. Akzente setzen einzelne Chromringe sowie Echtaluminium an Türen und Lautsprecherblenden. Der Einsatz von Klavierlackelementen hält sich in Grenzen. Alles ist in liebevoller Kleinarbeit zusammengefügt und erfreut mit einer hervorragenden Verarbeitungsqualität.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Volvo XC90 R-Design – model year 2016 © Volvo

Kilometermacher mit Regenerationsfaktor

Inzwischen sind wir mit den Kindern mal eben 450 Kilometer über die A1 geflogen und machen eine kurze Rast zwischen Lübeck und Rostock. Dem stockenden Verkehr sei Dank hat die Fahrt bis hier gute 4 Stunden gedauert.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Allerdings sind keinem von uns diese Stunden anzumerken. Die ergonomischen Sitze lassen Mama und Papa aus dem Auto hüpfen als wenn es mal eben um den Häuserblock gegangen wäre. Beinahe wirkt es, als wenn die Kilometer im XC90 einen Regenerationseffekt mitgebracht hätten. Aus anderen Autos sind wir nach weniger Zeit schon deutlich armseliger heraus gekrochen.

Auch hier sind es einige tolle Features, die den Fahrer deutlich entlasten. Sei es das virtuelle Cockpit, welches zwischen grafischen Rundinstrumenten die Navigationskarte anzeigt oder aber das in die Windschutzscheibe projizierende HUD. Dieses Head-up-Display wirft so Informationen zur zulässigen Höchstgeschwindigkeit, Überholverboten und mehr direkt in das Blickfeld des Fahrers. Perfekt!

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Mit zum generellen Entspannungsfaktor trägt natürlich auch die deutlich erhöhte Sitzposition und das Fahrverhalten des Volvo XC90 bei. Mit geradezu stoischer Ruhe gleitet der XC90, dank seinem neuen Fahrwerkkonzept über die Piste.

Vorne kommt eine Doppelquerlenker-Aufhängung zum Einsatz, hinten eine Integral-Achse mit Querblattfeder. Zusätzlich sorgt eine Luftfederung mit Niveauausgleich für die immer gleiche Fahrzeugtrimmung.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Volvo XC90 R-Design – model year 2016 © Volvo

Per Drive Mode Schalter kann das adaptive Fahrwerk an die gewünschten Verwendungen angepasst werden. Hier steht als Modus Eco, Comfort, Performance oder Offroad zur Verfügung.

Nach der ausgiebigen Bespassung der Kinder werden wieder die Sitzplätze besetzt und es geht weiter, den Todesstreifen der ehemaligen Deutsch-Deutschen überquerend, Grenze Richtung Osten. Kurz hinter Rostock geht es dann runter von der Autobahn und über die Landstraße weiter nach Zingst.

Diese abschließende Landstraßenetappe verlangt dann doch einiges an Konzentration. Der ewige Wechsel zwischen den zulässigen Höchstgeschwindigkeiten 50 – 70 – 100 km/h ist nervig und wie gerne würden wir hier mit ordentlich Tempo dem Ziel entgegenfahren. Geht leider nicht, weil unsere Landsleute aus dem Osten nicht wenige Euro unseres Solidaritätszuschlages in Radaranlagen investiert haben.
Warum nur einmal Geld kassieren, wenn es auch doppelt geht.

Die Adaptive Cruise Control im XC90 entschärft auch hier. Schnell ist mit wenigen Tastenklicks am Multifunktionslenkrad, das maximal zulässige Tempo eingestellt und die Blitzer verlieren ihren Schrecken. Besonders schön die Funktion, dass der Wagen das erlaubte Tempo selber erkennt und dieses dann als Maximum ansetzt. Hier ist gut zu spüren, wie weit bei Volvo das autonome Fahren bereits entwickelt wurde. Im XC90 fehlt dazu nicht mehr viel. ACC an, Lane Assist mit rein und vom Fahrzeug das Tempo vorgegeben fahren wir teil autonom über die Landstraßen in Mecklenburg-Vorpommern.  Herrlich!

ACC als Teil des Fahrerassistenz-Paketes bietet aber noch viel mehr Vorzüge. Gerade in Verbindung mit dem Stau- und Lenkassistenten rollte der XC90 wie von Geisterhand gefahren auch durch die dickste Rushhour.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Der Wagen hält dabei seinen Abstand zum vorher fahrenden Fahrzeug und verzögert, falls nötig bis zum Stillstand, ohne das der Fahrer etwas tun darf/muss. Läuft der Verkehr wieder, beschleunigt der XC90 bis zum eingestellten Tempo und bleibt dabei sauber in seiner Fahrspur. Dabei ist der Lane-Assist so ausgereift, dass er auch bei Regen, Dunkelheit und schlechter Sicht in Autobahnbaustellen zur Stelle ist. Erstklassig!

Alltagstaugliches Dickschiff

Keine Frage, der Volvo XC90 ist kein kleines Auto. Mit 4,95 m breite, einer Spiegelbreite von 2,14 m und einer Höhe 1,77 m meistert er aber auch alle Anforderungen eines Daily Drivers. Neben allen Vorzügen als Reiseprimus kann der XC90 aber auch richtig zuladen und verschlingt so, bei umgeklappten Rücksitzen locker Ladestücke bis 2,0 m Länge.

Die Parkassistenten unterstützen dabei mit den Einparkroutinen für paralleles und rechtwinkeliges Einparken. Der Fahrer wählt den Modus, zeigt per Blinker an wo eine Parklücke gesucht werden soll und fährt langsam an dieser vorbei. Der XC90 misst die Lücke aus und bugsiert den Wagen anschließend in selbige. Als Fahrer kontrolliert man hier nur das Tempo und freut sich über die kompetente Lenkarbeit des Assistenten. Der Fahrer darf sich das ganze völlig unaufgeregt mittels Parkkamera und 360° Surround-View ansehen. Sehr cool!

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Als sehr positiv haben wir auch die zur Verfügung stehende 3. Sitzreihe im XC90 empfunden. Ungenutzt verstecken sich diese beiden Sitze unauffällig im Kofferraum und lassen sich bei Bedarf in wenigen Sekunden einsetzen. Dafür wird einfach die Rückenlehne hochgeklappt, Sitzreihe zwei nach vorne gekippt und schon können Personen bis 1,85 m easypeasy einsteigen und dort Platz nehmen.

Preise

Ganz billig ist das Vergnügen nicht, einen Volvo XC90 zu fahren. Der Einstiegspreis für einen Volvo XC90 D4 (190 PS) beginnt bei 49.400 Euro. Bereits hier erwartet den Käufer ein rundum gut ausgestattetes Fahrzeug. Weitere, optionale, Zusatzausstattung lässt den Preis dabei schnell nach oben treiben.

Der von uns gefahrene Testwagen, Volvo Xc90 D5 AWD R-Design, kommt so auf einen Testwagenpreis von 91.040 Euro.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Fazit

Dieser Artikel ist schon viel zu lang geworden! Aber egal welcher Aspekt beim Volvo XC90 betrachtet wird, alles wirkt ausgesprochen liebevoll designed und bis ins letzte Detail entwickelt. Volvo hat den mutigen Schritt getan und sich auf Vierzylinder Motoren festgelegt. Auch wenn das Ego vielleicht etwas mehr haben möchte, ist dieser Schritt völlig in Ordnung.

Erstklassige Verarbeitung mit edlen Materialien wie Echtkarboneinlagen, Aluminium und Holz (in anderen Ausstattungsserien) liefert 100 % Premiumfeeling ohne zu protzen. Über das Thema Sicherheit muss im Grunde kein Wort verloren werden, ist doch Volvo seit Jahren hier Branchenprimus und verweist viele andere Hersteller in die Schranken.

Nach unserem nachhaltigem Gesamteindruck des XC90 dürfen wir dem großen Schweden jetzt schon den Stempel aufdrücken: Auto des Jahres 2016 für den Blog Der Auto Blogger

Gerne bieten wir anderen Herstellern die Möglichkeit, gegen diesen Traumwagen, anzutreten an.

Volvo XC90 D5 AWD R-Design

Volvo XC90 D5 AWD R-Design
9.16

Komfort

10/10

    Exterieur

    10/10

      Interieur

      10/10

        Fahreindruck

        10/10

          Preis

          8/10

            Pro

            • Grandioses Raumgefühl
            • Perfektes Reisefahrzeug
            • Aufregendes Design
            • Sparsamer Turbodiesel
            • Intuitives Multimediasystem

            Contra

            • Nichts

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            4 Kommentare

            1. Am 15. Mai 2016 gefunden … | wABss
              16. Mai 2016 zu 03:00 Antworten

              […] Erlebnisbericht ? Volvo XC90 D5 AWD R-Design, gefunden bei der-auto-blogger.de (0.2 Buzz-Faktor) […]

            2. Heiko Kunkel
              17. Mai 2016 zu 08:49 Antworten

              Moin! Hört sich sehr gut an und ich verstehe Deinen Kleinen sehr gut! ;)

            3. Markus Melzner
              4. Oktober 2016 zu 18:01 Antworten

              Schön geschrieben und deckt sich mit meinen Erfahrungen.

              Allerdings zum Thema Fingerabdrücke auf dem Display:
              Volvo liefert alle XC90 ab Werk mit einer Displayschutzfolie im Handschuhfach an.

              Gruß aus Bayern
              M.M.

              • Oli
                5. Oktober 2016 zu 08:55 Antworten

                Vielen Dank für Deinen Kommentar. Schön dass Volvo dies bedacht hat, allerdings war in keinem Pressewagen eine solche Folie ersichtlich. Stattdessen hiess es mit dem kleinen Mikrofasertuch putzen – putzen – putzen :D

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