Mitsubishi Offroad Workshop 2017

Mitsubishi Offroad Workshop 2017

Das wir Deutschen Autos lieben sollte kein Geheimnis sein. Umso mehr etabliert sich die Fahrzeug-Gattung der Sport Utility Vehicles – Umgangssprachlich SUV genannt – zu unser aller Lieblingskind. Allerdings so geländetauglich wie die Dinger aussehen sind die meisten dann aber nicht. Eine Ausnahme dabei sind die Modelle von Mitsubishi. Dies zu belegen sollte Zweck des Mitsubishi Offroad Workshop sein zu dem wir eingeladen wurden.

Mit dem Mitsubishi ASX (hier unser Video zum ASX), dem Outlander (hier unser Artikel zum Mitsubishi Outlander PHEV) oder dem Pajero (hier der Text zum Dreitürer, hier zum Fünftürer) nur zum Einkaufen oder in der Stadt rumzukurven wäre ein Fall von „Perlen für die Säue“, legt doch der Hersteller aus Japan immer Wert auf erstklassige Geländeleistungen.

Mitsubishi Pajero Offroad

Offroad durch den Ex-Stasi Standort

Offroad erfahrene schnalzen beim Namen Horstwalde mit der Zunge. Während den Zeiten des dritten Reiches ersann hier Wernher von Braun sein Konzept der ersten Feststoffraketen, diente das abgelegene Gelände zu DDR-Zeiten als Stasi- und Materialerprobungsstandort.

Heute wird das 1000 Hektar große Gelände von einem Förderverein betrieben und dient als Offroad Teststrecke. Auf unzähligen Kilometern reihen sich hier kniffelige Passagen aneinander. Wasserdurchfahrten, steile Auf- oder Abfahrten, Kletterstufen, Verschränkungspassagen oder Schrägfahrten die den Magen rebellieren lassen. Horstwalde hat alles im Repertoire.

Und so nutzte Mitsubishi die Gelegenheit der Stunde, das Gelände als Teststrecke zu nutzen um anwesenden Autobloggern und Journalisten die Chance zu geben, die Mitsubishi Offroader an deren Grenzen zu bringen.

Elektrisch durch den Mitsubishi Offroad Workshop

Das der Outlander nicht nur durch sein Plugin-Hybrid Konzept glänzen kann bewies der Wagen auch im Gelände. Hier punktet er zum einen durch seinen ausgefeilten Allradantrieb der mittels E-Motoren an Vorder- und Hinterachse zu überzeugen wusste. Im aktuellen Modelljahr wurde er durch eine elektronische Parkbremse mit Hold-Funktion, 230 V Steckdosen sowie ein erweitertes Assistenzpaket aufgewertet.
Endlich hat er einen adaptiven Tempomaten, Tot-Winkel Assistenten, Ausparkassistent, Spurhalteassistent, Auffahrwarmer inkl. Fußgängererkennung sowie einen Fernlichtassistenten.
Und so zog der Outlander-PHEV quasi lautlos seine Bahnen über die einzelnen Hindernisse bis auf die einzelnen Momente wo der Verbrennungsmotor mithelfen musste den fast 2,0 Tonnen schweren Wagen zu bewegen.

Mitsubishi Pajero Offroad

Mechanisch getrennt werkeln dabei die Vorder- als auch Hinterachse gesteuert durch Mitsubishis „Super-All-Wheel-Control“ und erlauben so schnellere Reaktionen und Anspruchszeiten des Allradantriebs als bei herkömmlichen Allradsystemen. Neben einem normalen Fahrmodus bietet der „Lock-Modus“ die Verriegelung der Kraftübertragung für VA und HA an. So sorgt ein stabiler Kraftfluss für perfekten Fahrbedingungen auf Schnee oder losen Untergründen.
Das auch Behörden auf den Mitsubishi Outlander PHEV aufmerksam geworden sind zeigte eine Ausstellung von Polizei, Feuerwehr und Rettungsfahrzeugen.

Mitsubishi Pajero Offroad

30 Jahre Mitsubishi Pajero

Yoda würde sagen: „Offroad Spezialist sein du musst“ sollte er sich über den Mitsubishi Pajero auslassen. Seit 30 Jahren wühlt sich der Mitsubishi Pajero durch die Drecklöcher unseres Planeten und macht mit seiner Offroad-Performance dabei eine mehr als gute Figur.
Auch wenn der viermalige Gewinner der Rallye Paris-Dakar schon etwas in die Jahre gekommen ist, überzeugt er immer noch. In diesem Artikel nebst Video haben wir erst kürzlich den besonderen Charme des Geländegängers mit dem großen Herzen beschrieben.
Wird der mächtige 3,2 Liter Vierzylinderdiesel zum Leben erweckt, ist dass schon schön anzuhören und das der von uns gefahrene Dreitürer (Pol-Kz. GG-ZR 665) hier wieder vor uns steht, erhöht die emotionale Bindung zu dem Ungetüm umso mehr. Gut, dass er bei uns so liebevoll behandelt wurde.

Mitsubishi Pajero Offroad

Auf der Teststrecke dominierte er dagegen in vollen Zügen. Egal ob es 40-Grad Rampen rauf oder runter ging, durch üble Schrägfahrten oder auf drei Rädern durch die Verschränkungsbahn. Der Pajero meistert dies alles völlig unaufgeregt und mit einer stoischen Ruhe.
Dabei ist der permanente Allradantrieb mit seinem Planeten-Mitteldifferential das Rückgrat der Geländegängigkeiten. Per’se werden dabei die Antriebskräfte zu 33 und 67 Prozent zwischen VA und HA aufgeteilt um von einer zusätzlichen Viskosperre weiter profitieren zu können. Wird das Mittendifferential gesperrt erfolgt ein starrer Antrieb auf alle vier Räder welcher durch eine zusätzliche Unterstützung von 1,9 : 1 noch verstärkt werden kann. So eingerichtet sind meistens die Reifen der Flaschenhals des Geländevortriebs.

Kein Wunder, dass sich der Pajero einer starken Fanbase erfreuen kann. Seine speziellen Fahreigenschaften entschleunigen den Fahrer im hektischen Alltag und schaukeln auch im Familienbetrieb die Kinder sanft in den Schlaf.
#welovepajero

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Ein Kommentar

  1. George
    6. Juni 2017 zu 14:34 Antworten

    Hallo, tolles Auto, guter Artikel.

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