R.I.P Lee Iacocca

Jeder Mensch pflegt bekanntlich seine eigenen Wege mit dem Ableben anderer umzugehen. Aus diesem Grund lehne ich die bekannten R.I.P. Bekundungen bei Facebook und Konsorten gerne ab.

Diese Meldung allerdings sollte in einem Autoblog nicht fehlen dürfen. Lee Iacocca, die Ikone des Amerikanischen Autobaus nach dem Weltkrieg zeichnete sich wie kein zweiter für die Geschicke der Ford Motor Division und später auch der Chrysler Corporation verantwortlich.

Das von ihm geschriebene Buch, Iacocca – eine amerikanische Karriere,  für Petrolheads ein Must to read.

Nun ist er also im Alter von 94 Jahren gestorben. Schon länger litt er an Parkinson.

Als Sohn italienischer Einwanderer geboren, begann Iacocca nach seinem Ingenieursstudium im August 1946 seine Karriere als Praktikant bei Ford. Bis 1964 stieg er zum Generaldirektor der Ford Division auf, einem Unternehmensteil der Ford Motor Company. Iacocca war maßgeblich an der Entwicklung des Mustang beteiligt, der ab 9. März 1964 vom Fließband rollte. 1965 wurde er Vizepräsident der Ford PKW- und LKW-Produktion. Von 1970 bis 1978 war Iacocca schließlich Präsident der Ford Motor Company in Detroit. Henry Ford II entließ ihn aufgrund persönlicher Differenzen am 13. Juli 1978, woraufhin Iacocca an die Führungsspitze der Chrysler Corporation wechselte, die damals große wirtschaftliche Schwierigkeiten hatte. Ab 2. November 1978 begann er mit der Sanierung des damals maroden Automobilherstellers.

1980 entwickelte er das Baukastensystem K-Car (Kompakt-Auto), das unter anderem von Dodge im Aries und von Plymouth im Reliant genutzt wurde.

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