SUBARU Forester – klassisch gut im Gelände

Die Stammleser hier im Blog haben mitbekommen das ich mich etwas intensiver mit den Allradlern von SUBARU beschäftigen konnte, hat doch der Hersteller mit seiner deutschen Niederlassung zu einem Test der Fahrzeugflotte in den verschneiten Taunus eingeladen. Dort ging es dann auf dem Gelände eines Tagebaubergwerkes schnell ordentlich zur Sache. Die Fahrzeuge wurden im Rahmen eines Off-Road Parcours über Wald- und Forstwege und eben diesen Tagebau bewegt. Die dünne Schneedecke der letzten Tage konnte der aufziehenden Sonne nicht lange standhalten und da es keinen Bodenfrost hatte, schmolz der Schnee schnell dahin. Das Ergebnis waren tiefe und sehr matschige Wege die die Fahrzeuge in Spurrillen wie auf Schienen führte.

Der SUBARU Forester

In zwei weiteren Artikeln hatte ich mich über die dort und auf einem Straßenkurs getesteten SUBARU Outback und SUBARU XV bereits ausgelassen. Zum Abschluss der kleinen SUBARU Artikelreihe geht es dann noch um den SUBARU Forester. Der Forester ist rein optisch das was unter einem klassischen Geländewagen verstanden wird, hohe Bodenfreiheit, kompakt im Außenmaß und mit einem moderaten Radstand um im Gelände sauber verschränken zu können.

Wie alle anderen Modelle des größten Allrad Herstellers der Welt besitzt der SUBARU Forester das typische Antriebskonzept bestehend aus einem Vierzylinder-Boxer, dem in Längsrichtung verbauten Getriebe und einem symmetrischen Allrad Antrieb. Gegenüber den vorher gefahrenen Modellen ist der Forester jedoch eine ganze Ecke höher. Mehr Bodenfreiheit um auch schwereres Gelände befahren zu können ist neben der höheren Sitzposition das Ergebnis.
Das der Forester eine gute Wahl auch für intensivere Geländeabschnitte ist wurde in einem kleineren, Trial ähnlichen, Geländeprüfung veranschaulicht. Die Teilnehmer konnten dort einen abgesteckten Parcours unter den kritischen Augen eines Referee befahren. Eng gesteckte Begrenzungspfosten, garniert mit einem munteren Holzkügelchen welches bei der kleinsten Berührung runterfiel, und ein verwinkelter Kurs trennten schnell die Spreu vom Weizen. Im falschen Winkel an ein solches Tor heranzufahren, stellte mich vor die Wahl entweder die Stange mitsamt Kugel zu pulverisieren oder elegant das Tor auslassen. Letzteres brachte meiner ansonsten fehlerfreien Fahrt stramme 30 Strafpunkte ein was mich aber immer noch einen Platz im vordersten Drittel der Teilnehmer finden liess. Eine satte Null-Punkte Runde lieferte übrigens Bloggerkollege Bjoern Habegger ab.

 

Interieur

Der Forester bietet eine für einen Geländewagen typische Karosserieform, 4 Türen und eine große noch oben aufschwingende Heckklappe welche den Zugang zu einem mehr als geräumigen Kofferraum ermöglicht. Auch hier zeigt SUBARU wieder den Sinn für pfiffige Details. Andere Hersteller installieren unter größerem Aufwand aufwendige Haltesysteme für die aufrollbare Gepäckabdeckung, SUBARU löst dies durch in die Seitenverkleidung eingelassene Führungen, eine unkaputtbare Lösung!!

SUBARU Forester - Detaillösung
Das Platzangebot für die Insassen ist so wie man es von einem Wagen in dieser Größe erwartet und die erhöhte Sitzposition sorgt für einen guten Überblick und ermöglicht so eine vorausschauende Fahrweise. Alle Bedienelemente und Schalter sind für den Fahrer ergonomisch und übersichtlich angebracht. Rückfahrkamera mit Abstandszonen, elektrisch verstellbare Sitze, elektrische Fensterheber mit Einklemmschutz, in 3 Achsen verstellbares Lenkrad sind für mich immer die Merkmale auf die unter anderem zu achten ist. Alles in allem wirkt das Interieur des Forester zeitgemäß und aktuell wenn ich hier den Vergleich mit dem SUBARU Outback ziehe.

Straßenfahrer

Nach der erfolgreichen Geländefahrt musste der Forester auch auf der Straße seine Qualitäten beweisen. Dies ist ihm ebenfalls mehr als gut gelungen, der Testwagen war wieder mit dem 2,0 L Boxer-Diesel und dem CVT-Automatikgetriebe bestückt. Mit dieser Kombination ließ es sich auf dem Straßenrundkurs durch den verschneiten Taunus angenehm cruisen. Das stufenlose Automatikgetriebe bot immer eine passende Fahrstufe an und ermöglichte durch die Schaltpaddles am Lenkrad auch das manuelle Schalten. Damit wird der Forester zwar nicht zum Straßenrenner aber einer forscheren Gangart, fernab der Automatikschaltpunkte, steht somit nichts im Wege.
Als Gespannfahrer würde mich das Fahrverhalten dieser Antriebskombination sehr interessieren wenn hinten ein Wohnwagen dran hängen würde.

Fazit und Zielgruppe

Der SUBARU Forester ist ein mehr als rundum kompletter und intelligenter Geländewagen und beschränkt seinen Einsatzzweck nicht auf bestimmte Verwendungen. Wer einen, technisch aktuellen, Geländewagen sucht oder einen Malocher für Wald- und Forstwirtschaft macht mit dem Forester absolut nichts falsch. Wer seine Familie gut und sicher untergebracht wissen will kann ebenfalls getrost zum Forester greifen. Alle Sicherheitsaspekte werden erfüllt und auch in der City fühlt sich der Forester mit moderaten Außenmaßen wohl.

Weitere Texte zum Thema SUBARU sind ebenfalls hier im Blog zu finden, In diesem Artikel geht es um den SUBARU Outback und in diesem Text um den Crossover von SUBARU, dem XV. Reinschauen lohnt sich :)

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Foto © Motoreport

Der Forester 2.0 XT ist ein stimmiges Gesamtpaket. Innen wie außen hat sich der beliebte SUV optisch deutlich weiterentwickelt. Vor allem das Interieur wirkt nun wesentlich hochwertiger und moderner. Besonders punkten kann hier das Platzangebot sowie die Übersicht. Beim Exterieur bleibt Subaru seiner Formensprache treu und verleiht dem Forester dennoch in der sportlichen Designlinie XT Coolness.

Bei Motoreport wurde ebenfalls über den Subaru Forester geschrieben

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3 Kommentare

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