Über mich

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Seit mehr als 9 Jahren bin ich nun bereits als Blogger aktiv und habe dabei verschiedene Blogs, je nach Interessenslage, hervor gebracht. Ein Thema allerdings ging mir dabei schon länger durch den Kopf. Egal was und wo ich gerade etwas mache, ein Auto ist war immer dabei. Deswegen nun dieser Autoblog von mir. Ich möchte hier versuchen meine Erfahrungen als gelernter Kfz.-Mechaniker und Automobilkaufmann in knackige Sätze zu bringen und aktuellen Autos auf den Zahn zu fühlen.

Zu mir

Wie jeder kleine Bub bin ich natürlich früh mit Kettcar und allem was Räder hat losgezogen und hab mir mit Unmengen an Matchbox® und Siku® Autos, Auto-Quartetts und Postern die Zeit vertrieben. Die, anno 1970, leider sehr selten zu erblickenden Sportwagen a’la VW 914 oder echte Porsche 911 oder andere waren dann jedesmal der Grund für schlaflose Nächte und automobilen Träumereien.
Nach dem Ende der 10 Klasse war es dann selbstverständlich eine Lehre als Kfz.-Mechaniker, im Hause der Daimler Benz Werksniederlassung in Leverkusen, zu absolvieren. Eine spätere Umschulung, bei den Ford Werken (Köln), zum Automobilkaufmann rundete die Autowelt für mich ab und löste viele Fragen zu Hintergründen und Verknüpfungen der Hersteller untereinander auf.

Zurückblickend habe ich mit meinen zarten 46 47 Jahren bereits etwas mehr als 40 eigene Autos besitzen dürfen. Darunter so Perlen wie ein Mercedes Benz 450 S aus der Modellreihe 116, Burnouts mit diesem V-8 waren quasi die Pflicht. Neue Reifen zu besorgen war kein Problem, hatte ich als Kfz.-Mechaniker bei Daimler Benz immer eine breite Auswahl an Altreifen zur Verfügung. Freitags die Gummies (“frische” Altreifen)  gewechselt und Montags auf der Karkasse in die Arbeit geschlichen.
Oder ein 1300 VW Käfer mit aufgepepptem 1681 cm³ Motor in dem jeden Menge Teile aus der US VW-Szene werkelten. Die Cops waren Feinde und mit einem angeflanschten Buggy Trompetenrohr, dieses ließ sich in 5 min abflanschen, über die engen Straßen im Bergischen zu jagen war das größte. Jede Menge Winterautos gab es, das waren die Winterersatzautos um die hochwertigen Autos nicht mit Streusalz usw zu versauen.
Darunter ein echter Exot, ein Opel Record D Coupe: weißer Lack, schwarzes Vinyldach, 2,0 L Motor mit ungefähr 130 PS und einem superzarten Automatikgetriebe. Technisch auf dem aktuellsten Stand, optisch eine 5. Als der Wagen während eines Praktikums in Wuppertal am Straßenrand stand bekamen die Personenschützer vom damaligen Bundespräsidenten “Johannes Rau” Schnappatmung und lösten mal eben Bombenalarm aus. Die RAF ließ anno 1990 grüßen.
Inbegriffen in diese wilde Zeit waren auch regelmäßige Ausflüge zur Nordschleife. Damals tobten dort, in den Langstrecken und DTM Rennen, zB die saubreiten MB190 AMG EVO II (bis heute halten diese Modelle den Rekord des höchsten, ab Werk gelieferten, Heckflügels)  und legendären DTM Alfa Romeos umher.

Beruflich hat es mich dann in Richtung der IT verschlagen und die wilde Autophase kam zum Ende. Nicht zum Ende kam allerdings das Interesse und der Bezug zu Autos. Seriösere Wagen a’la Golf und Passat kamen und gingen und diverse Firmenwagen zeigten immer den aktuellen Stand der Automobiltechnik auf. Inzwischen jage ich mit einem Firmen Skoda Octavia Sport Edition Modell 2010 jährlich über 40.000 km durch den Ruhrpott und die Staus auf der A40.

Not Normal

Passend zu meiner bisherigen Autokarriere kam meiner Frau Steffi ein MINI Clubman ins Haus und auf einmal geht alles wieder ein bißchen von vorne los. Es werden Zubehörkataloge und Datenblätter studiert, Folierungen diskutiert und auf der Essen Motor Show Felgenprospekte eingesammelt. Der MINI Clubman macht uns inzwischen brutal Spaß und hat ein neues Engagement in der MINI Szene Ruhrpott/Westfalen ausgelöst. Geile kleine Karre der.

MINI Clubman Grafitti Art

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