VW Amarok wird zum Spaßmobil

Wirklich leugnen lässt es sich nicht, den richtigen Punch konnte der gefällige Pickup aus Wolfsburg in Sachen Motorisierung nicht bieten. Bisher vom bekannten 2,0L TDI Motor angetrieben, ging dem mächtigen Laster an der einen oder anderen Stelle schon einmal die Luft aus.

Eigentlich unverständlich, schlummert doch im VW Motorenregal eines der herrlichsten Aggregate welches wir bisher in einem SUV/Geländewagen kennenlernen durften.

[box type=success]Im Fahrbericht zum VW Touareg V6 TDI liessen wir unserer einhelligen Begeisterung freien Lauf.[/box]

VW New Amarok V6

Und nun ist es endlich soweit. VW hat bei der Neupositionierung des VW Amarok Einsehen gezeigt und bietet dort nun auch den potenten V6 TDI an.

VW New Amarok V6

Neupositionierung?

Na klar.

Künftig wird Volkswagen den Amarok als Premiumfahrzeug im Segment des aufkeimenden Pickups Marktes, positionieren um sich so vom Rudel der asiatischen Mitbewerber abzusetzen. Dafür erhält der Amarok neben dem 224 PS (165 kW) starken V6 Diesel auch eine feine Premiumausstattung.

Die neue Motorisierung diktiert dem Modellblatt überzeugende Werte. Mit maximal 550Nm drückt der neue seine mächtigen Leichtmetallfelgen gegen die schwarzen Gummis und den Asphalt. Daraus entwickelt der Amarok einen Sprint auf 100 km/h der nur 7,9 Sekunden dauern wird. Nebenbei erreicht der Bolide so eine v/max von satten 193 km/h.

VW New Amarok V6

Augenfällig werden aber auch die optischen Modifizierungen sein. Neben den Anpassungen der Karosserie an den neuen Markenauftritt erhält der schicke Laster auch eine völlig neue Instrumententafel. Selbstverständlich wird unsere hoch geschätzte Siri auf die Sprachkommandos des Fahrers warten um so Apple Car Play nutzen zu können.

Daneben werden auch die Nutzer von Android Smartphones und anderer Telefonsysteme nicht zu kurz kommen. Letztere werden sich über Mirror-Link freuen während die davor genannten auf Android Auto bauen dürfen.

VW New Amarok V6

Damit die Zwiegespräche mit Siri & Co nicht zu anstrengend werden, verfügt der Amarok (Ausstattungsabhängig) über neue Sitze für Fahrer und Beifahrer. Diese Ergo-Comfort-Sitze lassen sich 14-fach verstellen und wurden für ihre Rückenfreundlichkeit bereits prämiert.

[box type=success]Im hier getesteten VW Passat Variant 2.0 TDI R-Line überzeugten neben dem Biturbo Motor auch die dort bereits verbauten Ergo-Comfort-Sitze.[/box]

Im Armaturenbrett bietet der Amarok die klassischen Rundinstrumente, zwischen denen ein farbiges  Multifunktionsdisplay vom Kartenausschnitt über Fahrzeugdaten bis hin zur Multimediasteuerung alle möglichen Informationen liefert.

Dieses Feature ist genauso wie die Edelstahlpedalerie dem Topmodell Aventura vorbehalten. Ebenfalls neu werden die vom Lenkrad zugänglichen Schaltwippen sein, welche dem Fahrer erlauben das Achtgang-Automatikgetriebe nach dem eigenen Gusto zu schalten.

Preislich startet der neue Amarok als Doppelkabine in der Trennlinie Ausstattung und dem V6 Motor (163 PS / 120 kW) bei 25.770 Euro. Damit toppt er den bisherigen Einsteigerlaster mit Doka und dem Vierzylinder TDI (140 PS / 103 kW) um schlanke 940 Euro.

Dieses Modell wird ab dem zweiten Halbjahr 2017 erhältlich sein, wogegen es beim Amarok Aventure noch etwas länger dauern wird. Der bei 46.525 Euro beginnende Premium Pickup (165 kW / 224 PS, Allradantrieb und 8-Gang-Automatik) wird erst ab September 2017 lieferbar sein.

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2 Kommentare

  1. Am 9. Juni 2016 gefunden … | wABss
    10. Juni 2016 zu 03:09 Antworten

    […] VW Amarok wird zum Spaßmobil, gefunden bei der-auto-blogger.de (0 Buzz-Faktor) […]

  2. Der VW Amarok V6 ist der beste Pick-Up der Welt, werter Kollege! @ AUTOmativ.de - Das Auto Magazin
    26. Juli 2016 zu 19:56 Antworten

    […] VW Amarok wird zum Spaßmobil auf der-auto-blogger.de […]

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