Wichtige Aspekte bei der Autoreinigung

Wichtige Aspekte bei der Autoreinigung

Viele Autofahrer reinigen ihr Fahrzeug erst dann, wenn es besonders schmutzig ist. Wenn man jedoch ein Auto regelmäßig reinigt und pflegt, kann man damit Schäden verhindern sowie auf lange Sicht auch Geld sparen.

So lassen sich Lackschäden durch beispielsweise Vogelkot, feine Kratzer aufgrund eingetrocknetem Staub sowie unangenehme Gerüche im Innenraum durch eine gezielte Pflege verhindern. Hat man sich eine gute Routine angewöhnt, geht alles leichter von der Hand und man wird wichtige Schritte nicht vergessen.

In der richtigen Reihenfolge reinigen

Anfangen sollte man immer mit der Außenwäsche. So wird verhindert, dass beim Ein-/Aussteigen weiterer Schmutz in den Innenraum gelangt. Außerdem kann man nach der Außenreinigung besser sehen, ob der Lack weitere Pflege benötigt oder ob sogar kleinere Reparaturen nötig werden.

Das Auto vor-reinigen

Für die Vorreinigung fährt man am besten in die Waschstraße. Alternativ kann man auch einen SB-Waschplatz mit Hochdruckreiniger nutzen.

Die Außenwäsche

Mit einem hochwertigen Autoreiniger kann man starken Schmutz entfernen, der aber trotzdem sanft zum Lack ist. Nicht geeignet sind Haushalts-Allzweckreiniger, da sie die Versiegelung angreifen oder feine Lackkratzer verursachen können. Wichtig ist, dass man Reiniger immer mit einem weichen Schwamm oder Waschhandschuh verwendet sowie systematisch von oben nach unten arbeitet.

Dabei sollten die Felgen nicht vergessen werden, die mit einem eigenen Reinigungsmittel bearbeitet werden, da an ihnen besonders hartnäckiger Bremsstaub haften bleibt.

Felgen richtig reinigen

Leider kommt die Felgenreinigung auch bei denjenigen häufig zu kurz, die ansonsten mindestens einmal im Monat ihr Auto waschen. Die Felgen müssen im Alltag vieles aushalten, deshalb sollten Alufelgen regelmäßig und gründlich mit einem speziellen Felgenreiniger, wie zum Beispiel Alu-Teufel® Spezial, gereinigt werden.

Dieses moderne Felgenreiniger-Gel soll eine unkomplizierte Reinigung von Felgen und Radkappen möglich machen. Dadurch, dass das Gel an der Felge haftet, kann der Schmutz effektiv gelöst werden. Das Reinigen erfolgt quasi selbsttätig durch Aufsprühen, einwirken lassen sowie im Anschluss mit kräftigem Wasserstrahl abspülen.

Dieses Produkt soll stark gegen Bremsstaub, aber sanft zu den Felgen sowie biologisch abbaubar sein. Ein optimaler Zeitpunkt zur Felgenreinigung ist dann, wenn man die Reifen eines Fahrzeugs wechselt, also 2 x im Jahr.

Nach der Wäsche

Nach der Wäsche wird das Auto gründlich abgetrocknet. Ideal dafür ist ein Mikrofasertuch, welches Wasser ohne Rückstände aufnimmt. Im Anschluss kann man Lackversiegelung oder Wachs auftragen.

Dies schützt vor Schmutz und bringt den Glanz zurück. Fenster und Spiegel werden mit einem speziellen Glasreiniger gereinigt, der keine Schlieren hinterlässt. Sauber machen sollte man ebenfalls die Türfalze, den Tankdeckel sowie die Scheibenwischer, denn dort sammelt sich oft unbemerkt Schmutz an.

Den Innenraum reinigen

Ist man außen fertig, geht es innen weiter. Dafür wird das Auto zunächst komplett ausgeräumt um im Anschluss das Fahrzeug gründlich auszusaugen. Dabei nicht die schwer zugänglichen Stellen (z.B. unter den Sitzen, Sitzritzen) vergessen. Für die Polster kann sich ein spezieller Textilreiniger vor allem dann lohnen, wenn Flecken sichtbar sind. Lestipp: Motorrad reinigen – Ein Überblick für sauberen Fahrspaß

Ledersitze sollten mit einem passenden Pflegemittel bearbeitet werden, welches die Oberfläche geschmeidig hält sowie vor dem Austrocknen bewahrt. Für Kunststoffoberflächen (Armaturenbrett, Türverkleidungen, Mittelkonsole) eignen sich Innenraumreiniger, die sauber machen sowie gleichzeitig antistatisch wirken (um zukünftigen Staub zu vermeiden).

Mit all diesen Methoden lässt sich das Leben des Fahrzeug effektiv verlängern, zumindest was einen ordentlichen Lack, gepflegte Felgen, sowie ein allgemein gutes Erscheinungsbild des Autos angeht. Auch spannend: Autoreifen Pflege – Dein Guide für mehr Sicherheit und längere Lebensdauer