Wartburg – die Auto-Modelle aus Eisenach

Der Wartburg war neben dem Trabant eines der bekanntesten Autos aus der DDR und wurde von den Eisenacher Motorenwerken (EMW, später VEB Automobilwerk Eisenach) produziert. Er stand für mehr Platz, Komfort und Leistung als der kleinere Trabi. Hier ein Überblick über die wichtigsten Wartburg-Modelle.


Die wichtigsten Wartburg-Modelle

Wartburg 311 (1956–1965)

Der Wartburg 311 war der erste „moderne“ Wartburg nach dem Zweiten Weltkrieg.

  • Motor: 3-Zylinder-Zweitaktmotor, 900 cm³, ca. 37 PS
  • Besonderheiten: elegante Pontonform, viel Platz, erhältlich als Limousine, Kombi, Cabrio, Camping oder sogar Coupé.
  • Beliebt für seine Vielseitigkeit und das elegante Design.

Wartburg 312 (1965–1967)

  • Technisch ein Zwischenschritt zwischen 311 und 353.
  • Verbesserte Achsen und Bremsen, noch immer mit der Karosserie des 311.
  • Nur kurze Zeit gebaut und daher heute selten.

Wartburg 353 (1966–1988)

Der Wartburg 353 war das bekannteste und meistverkaufte Modell.

  • Motor: 3-Zylinder-Zweitakt, 1.0 Liter, ca. 45 PS.
  • Spitzname: „Der Renner aus Eisenach“.
  • Varianten: Limousine, Tourist (Kombi) und später auch in Exportversionen mit mehr Ausstattung.
  • Typisches DDR-Auto: robust, geräumig und einfach zu reparieren.

Wartburg 1.3 (1988–1991)

  • Der letzte Wartburg bekam endlich einen Viertaktmotor von VW (1,3 Liter, 58 PS), da der Zweitakter nicht mehr zeitgemäß war.
  • Äußerlich ähnlich dem 353, aber mit neuem Motor und leicht überarbeiteter Optik.
  • Wurde nur wenige Jahre gebaut, bevor die Produktion nach der Wende eingestellt wurde.

Fazit

Die Wartburg-Modelle waren über Jahrzehnte ein Symbol für ostdeutsche Automobilbaukunst: solide, funktional und erstaunlich vielseitig. Vom eleganten 311 über den allgegenwärtigen 353 bis zum modernen 1.3 hat jedes Modell seine eigene Geschichte und bis heute viele Fans.


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