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Ein Auto sicher unterbringen

Bei einem Hausbau kann es sich lohnen, direkt einen eigenen Parkplatz mit einzuplanen. Dieser wird den Alltag erleichtern und er kann auch langfristig Kosten für einen externen Stellplatz sparen. Dazu bietet er mehr Flexibilität (zum Beispiel für zusätzliche Fahrzeuge, Gäste oder eine Nachrüstung mit einer E-Ladestation) sowie die wichtige Option, ein Fahrzeug immer geschützt und so sicher wie möglich abzustellen.

Abhängig vom Bedarf, den Kosten sowie den jeweiligen Wünschen, kann man sich für einen befestigten Stellplatz, eine Garage oder auch für ein Carport entscheiden.

 

 

Generelle Vorteile eines privaten Stellplatzes

 

Möchte man ein Auto dauerhaft auf dem eigenen Grundstück parken, wird der private PKW-Stellplatz generell die optimale Lösung sein. Ein Fahrzeug wird dann sicher vor anderen, vorbeifahrenden Fahrzeugen sein, was sicherlich besonders an viel befahrenen oder sehr engen Straßen vorteilhaft ist. Das Risiko, dass das Auto gerammt oder gestreift oder „Ziel“ von Vandalismus wird, muss man, wenn man sich zuhause befindet, dann nicht in Kauf nehmen.

Ebenfalls wird sich die Parkplatzsuche wesentlich einfacher gestalten, wenn man einen Parkplatz direkt am Haus besitzt. Dazu sprechen kurze Wege vom Fahrzeug zum Haus und eventuell auch Barrierefreiheit für den Bau eines eigenen PKW-Stellplatzes.

Optimal ist es, wenn man parallel – als zusätzliche Sicherung und zusätzlichen Schutz – beispielsweise ein Hof- und Gartentor mit Doppelstabmatten anbringt. So ein Tor kann grundsätzlich auch für die Zufahrt des Autos auf das Grundstück genutzt werden.

 

Welche Möglichkeiten bestehen für einen PKW-Stellplatz?

 

Will man einen PKW-Stellplatz planen, kann man sich zwischen einer Garage, einem Carport oder einem Stellplatz mit befestigtem Untergrund entscheiden. Hier soll noch erwähnt sein, dass grundsätzlich eine sichere Unterbringung auch dazu beiträgt, dass sich die Lebensdauer des Autos verlängert. Die genannten Optionen haben dabei ihre eigenen Vor- und Nachteile:

 

Stellplatz mit befestigtem Untergrund

 

Ein Stellplatz mit befestigtem Untergrund ist relativ kostengünstig und schnell gebaut, platzsparend sowie optisch eher unauffälliger, als ein Carport oder eine Garage. Dazu ist ein leichtes Ein- und Aussteigen möglich. Allerdings ist ein Fahrzeug wenig bis gar nicht geschützt vor Umwelteinflüssen und das Auto bleibt frei zugänglich. Lesenswert: In Autowerkstatt vor Betrug schützen: Darauf achten!

 

Ein Carport als überdachter Stellplatz

 

Mit einem Carport hat man einen überdachten Stellplatz, der Schutz vor Umwelteinflüssen, wie zum Beispiel Regen, Hagel, Schnee oder Sonneneinstrahlung, bieten kann. Der Bau ist günstiger als bei einer Garage und auch hier bleibt das Auto frei zugänglich. Zum Teil sind bei einem Carport abschließbare Bereiche, für zum Beispiel Gartengeräte oder Kinderfahrzeuge, möglich.

 

Eine Garage

 

Bei einer geschlossenen Garage ist ein Auto nicht frei zugänglich und sie kann zusätzlichen Stauraum bieten. Der Bau einer Garage wird vergleichsweise hochpreisiger und der Bauaufwand umfangreicher sein. Dafür ist alles, was sich in der Garage befindet, am meisten geschützt, wenn man dies mit den anderen beiden Varianten vergleicht.

 

An was man noch bei der Planung denken kann

 

Bei der Länge und bei der Breite eines Stellplatzes gibt es einzuhaltende Mindestmaße beim Bau von Garagen oder Carports zu beachten. Es muss auch mit eingeplant werden, dass genügend Platz zum ein- und ausparken zur Verfügung steht und dass sich Türen sowie der Kofferraum problemlos öffnen lassen.

Wenn man zum Beispiel ein Carport direkt am Haus errichtet, kann man es mit einer Überdachung für den Eingangsbereich kombinieren. Ebenfalls kann die Länge des Stellplatzes (abhängig von der PKW-Größe und Ausrichtung zur Straße) variieren. Außerdem muss man überlegen, ob man den Stellplatz nur für ein Auto oder für mehrere Fahrzeuge errichten möchte. Auch spannend: Auto selbst reinigen: Tipps für Anfänger

 

Weiterführende Literatur

 

Vorwärts oder rückwärts einparken: So geht’s

Richtig parken: Wie man das Auto ordnungsgemäß abstellt